Flüstertüte: Berner Ex-Nasa-Direktor erhält höchste Auszeichnung

Redaktion
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Bern,

Grosse Ehre für den Berner Thomas Zurbuchen: Der ehemalige Nasa-Wissenschaftsdirektor erhält die höchste nationale Auszeichnung.

Flüstertüte
Wissen, worüber in Bern diskutiert wird? In der «Flüstertüte» erfährst du es. - BärnerBär

Das Wichtigste in Kürze

  • Die «Flüstertüte» liefert Gesprächsstoff aus der Bundesstadt.
  • Ob kultige Auftritte von Berner Köpfen, Personalien aus der Szene oder Anekdoten.

Die kultige «Flüstertüte» vom BärnerBär ist online verfügbar. Kompakt, pointiert und mit dem gewohnten Augenzwinkern. Den traditionsreichen Blick hinter die Kulissen der Stadtpolitik, des gesellschaftlichen Lebens und der Berner Szene gibt es jetzt hier.

Prix Suisse 2026 für Thomas Zurbuchen

Der Prix Suisse 2026 geht in den Kanton Bern: an Prof. Dr. Thomas Zurbuchen. Der gebürtige Schweizer aus dem Berner Oberland war von 2016 bis 2022 Nasa-Wissenschaftsdirektor – eine Position, die zuvor noch kein Schweizer innehatte. In dieser Zeit verantwortete Zurbuchen ein Budget von bis zu 8 Milliarden Dollar und trieb 130 Missionen voran – darunter das James Webb Space Telescope. Mit dem Prix Suisse 2026 würden nicht nur die «wissenschaftlichen Leistungen» Zurbuchens gewürdigt, sondern auch seine «Vorbildwirkung» für eine neue Generation Schweizer Forscherinnen und Forscher. Heute leitet der 58-Jährige ETH Zurich Space.

Thomas Zurbuchen
Thomas Zurbuchen war von 2016 bis 2022 Nasa-Wissenschaftsdirektor. Nun wird er dafür geehrt. - keystone

Beeindruckend, findet der Flüsterer und gratuliert mit grösstem Respekt. Schliesslich gilt der Prix Suisse 2026 als höchste nationale Auszeichnung der Schweiz und als eine Art Nachfolger des «SwissAward» von SRF. Offiziell erhält Zurbuchen den Award am 7. November im Kursaal Bern. (14.05)

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Gebt YB-Males einen Fairplay-Preis!

Der Flüsterer freut sich über den YB-Sieg gegen Basel. Drei Tore, drei Punkte, nicht schlecht für die geplagte Fan-Seele. Aber eine bestimmte Szene hat den Flüsterer ebenso gefreut.

Es läuft die 51. Minute. Beim Stoppen eines Balles überdehnt sich Basels Metinho das Knie und muss den Ball liegen lassen. Males kann kampflos den Gegenstoss einleiten, bremst aber sofort ab und winkt die Pfleger herbei. Die Basler Spieler bedanken sich.

metinho males
Metinho am Boden, Males stoppt ab. - Screenshot Blue TV

Metinho kann nach langer Pflege wieder mitmachen. Und Males wird mit Tor und Assist belohnt. Jetzt fehlt nur noch der Fairness-Preis.

darian males
Ex-FCB-Akteur Males jubelt nach seinem 2:0. - keystone

Denn solches Fairplay ist heute so selten geworden, dass entsprechende Szenen auf sozialen Medien viral gehen. (12.05.)

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Bild zeigt: Hier kommt Tageslicht in den Bahnhof

Der Umbau des Bahnhofs Bern bringt nicht nur neue Lampen, sondern auch mehr Tageslicht. Denn bei Gleis 1 wurde eine Wand durchbrochen. Das Loch gibt den Blick nach aussen frei und lässt Licht einströmen.

flüsterer bern
Nach dem Durchstich im Bahnhof Bern: Blick auf die Kita Spittel. - BärnerBär

Wie das Bild des Flüsterers zeigt, sieht man jetzt vom Bahnhof aus die Rückseite der Kita Spittel im Generationenhaus. Auch die Kita-Kinder werden Freude haben. Sie können in Zukunft dem Treiben auf Gleis 1 zuschauen. (09.05.)

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YB-Stürmer Bruni sorgte für grösste Thuner Schmach

Euphorie um den FC Thun soweit das Auge reicht. Völlig zu Recht. Einen solchen Erfolg kann man nicht genug feiern. Der Flüsterer denkt in dieser Zeit aber auch an den tiefsten Punkt der Vereinsgeschichte. Wir schreiben den 27. Oktober 1974.

Thun dümpelt in der Zweiten Liga (damals die vierthöchste Spielklasse) herum. Der BSC YB ist mit seiner dritten Mannschaft zu Besuch. Und gewinnt das Spiel im Lachenstadion mit 4:3! Das, obwohl die Oberländer dreimal in Führung gehen!

Der damalige Siegtorschütze, YB-Mittelstürmer Peter Bruni, erinnert sich an ein intensives Spiel. Aber wie das Tor zustande kam, weiss der heute 71-Jährige nicht mehr: «Wahrscheinlich ein Abstauberli. Wenn es ein Fallrückzieher ins Lattenkreuz gewesen wäre, wüsste ich es mit Sicherheit.» Dass er dem FC Thun 1974 einen Tiefpunkt beschert hat, ist ihm in diesen Tagen wieder bewusst geworden. (06.05.)

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Lustrinelli als Fulehung – Thun-Fans fordern Statue

«Es ist unbeschreiblich – mir fehlen die Worte», sagt ein mit den Tränen kämpfender Thun-Präsi Andres Gerber am Sonntag im SRF-Interview. Soeben hat der FC Thun das Kunststück fertiggebracht und ist als Aufsteiger Meister geworden. Chapeau! Auch der Flüsterer gratuliert.

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Andres Gerber kämpft nach dem Meistertitel des FC Thun mit den Tränen. - SRF

Grossen Anteil am Triumph hat Trainer Mauro Lustrinelli, der in Thun durchs Band höchstes Ansehen und grösste Beliebtheit geniesst. Das geht euphorisiert vom Meistertitel so weit, dass die Fans fordern: «Machet däm Maa ä Statue.» Dafür wurde das Fulehung-Denkmal, die bekannteste Figur der Stadt Thun, mit Maske und Thun-Fahne kurzerhand in Lustrinelli verwandelt.

Neben der Fulehung- noch eine Lustrinelli-Statue in Thun? Warum nicht, findet der Flüsterer. Verdient wäre es auf jeden Fall. Gleich sieht es der FC Thun: «Wir hätten nichts dagegen. Schliesslich sorgen in Thun beide für Ausnahmezustand!» (05.05.)

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«... wie Strand am Meer»

Wer findet, im Sprachgebrauch sei nicht nur der Wurm drin, sondern gleich der ganze Elefant, für den hat der Flüsterer genau das richtige Wochenend-Programm: Lachmuskel-Training mit Edi Estermann und Frank Baumann. Die beiden sind mit ihrem Bestseller «Der Elefant im Personalladen – Sprichwörter und Redewendungen wie Strand am Meer» auf Tournee – und machen am Sonntag Halt in einer ehemaligen Berner Kirche, dem La Cappella.

Eine komödiantische Talkshow für alle, die wissen, dass man nicht jedes Sprichwort auf die Goldwaage legen sollte. Vor allem dann nicht, wenn ein Elefant im Personalladen steht… (01.05.)

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500 Leute vor dem Restaurant Commerce

Über 500 Gäste haben das Restaurant Commerce in der Berner Altstadt gefeiert. Unter ihnen viele bekannte Berner Persönlichkeiten – und sogar der portugiesische Botschafter. Der Anlass: Rui Pacheco und seine Frau Anabela blicken auf 25 Jahre Commerce zurück.

Commerce
25 Jahre Restaurant Commerce: Rui Pacheco und seine Frau Anabela feiern mit 500 Gästen. - zvg

Pacheco, auf regionalen Fussballplätzen auch als umsichtiger Schiedsrichter bekannt, gilt in Bern längst als Institution. Einer, der seine Gäste kennt – und schätzt. Und wer war sein Lieblingsgast? «Für mich sind alle Gäste Promis», sagt Pacheco dem Flüsterer. (29.04.)

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Bahnhof Bern: Neues Adrianos ist offen

Das Warten hat ein Ende. Die Bauarbeiten in der Berner Bahnhofshalle sind abgeschlossen. Dort, wo früher das Spettacolo war, hat nun die neue Adrianos-Filiale geöffnet.

Das freut den Flüsterer. Denn nun kann er sich vor der nächsten Zug-Reise wieder mit einem Käfeli stärken. Und: Die Baustelle war ja nicht gerade ein schöner Anblick, wie nachfolgendes Bild von Anfang Februar zeigt. (27.04.)

Adrianos Bern Bahnhof
So sah es im Februar in der Berner Bahnhofshalle aus: eine grosse Baustelle. - BärnerBär

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So wird in Kirchdorf BE eine Schüür gerettet

Trinkt Wein, sammelt Korken und rettet das Schüürli! Tönt nach einer ganz verrückten Idee: Mit Hilfe von Weinkorken wird in Kirchdorf BE die alte Schlössli-Schüür renoviert.

Schlössli-Schüür
Kirchdorf BE: Mit Hilfe von Korken wird die alte Schlössli-Schüür renoviert. - stalldrang-kirchdorf.ch

Der Hintergrund: Kork eignet sich perfekt als nachhaltige und ökologische Dämmung. Ideal für Fussböden, Wände und Fassaden. Um die nötigen Korkzapfen zu generieren, bieten sich in der Region Bern zahlreiche Restaurants als Sammelstellen an – alle aufgelistet auf der Projekt-Webseite von stalldrang-kirchdorf.

Korken Schüür Kirchdorf
«Jeder Zapfen zählt!», um die alte Schlössli-Schüür in Kirchdorf BE zu retten. - BärnerBär

Der Flüsterer ist zwar kein grosser Weintrinker, findet aber: Ein 320-jähriges Bauwerk auf diese Weise vor dem Zerfall zu retten, ist eine tolle Sache. (25.04.)

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Bündner Verstärkung für Berner Firma

Bündner und Berner kommen für gewöhnlich gut miteinander aus. Diese Erfahrungen jedenfalls hat der Flüsterer bisher gemacht. Daher ist es für ihn nicht erstaunlich, dass sich die Berner v.Fischer Investas Vermögensverwaltung AG mit dem Bündner Nationalrat Martin Candinas verstärkt. Der Mitte-Politiker nimmt Einsitz im Verwaltungsrat.

Martin Candinas
Martin Candinas ist seit 2011 im Nationalrat. - keystone

Candinas bringe laut dem Unternehmen «fundierte Kenntnisse in der Einordnung komplexer Fragestellungen sowie eine ausgeprägte strategische Perspektive mit.» Gelobt wird zudem «sein Verständnis für politische und wirtschaftliche Zusammenhänge». Kein Wunder, nach 15 Jahren im Nationalrat! (24.04.)

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Dieses Berner Dorf räumt im Hotel-Ranking gross ab!

Ferien im Kanton Bern geplant, aber noch keine Ahnung, wohin es gehen soll? Der Flüsterer empfiehlt einen Blick auf die soeben erschienene Rangliste der «101 besten Hotels 2026» aus der Schweiz, Deutschland, Österreich sowie dem Südtirol. Ein Dorf im Berner Oberland räumt dort nämlich gross ab: Gstaad. Mit dem «Gstaad Palace», dem «Grand Bellevue» und dem «Alpina Gstaad» sind gleich drei Hotels im Ranking vertreten. In der Kategorie «Luxury Lifestyle Hotels & Resorts» schwingt das «Alpina Gstaad» sogar obenaus.

Hotels
Die Hotels «Gstaad Palace», «Grand Bellevue» und «Alpina Gstaad» räumen ab. - zVg

Die Auszeichnungen wurden kürzlich im Rahmen der zehnten «101 Soirée» im Bürgenstock Resort Lake Lucerne verliehen. Rund 300 Gäste aus der Hospitality-Branche nahmen teil. Unter ihnen: Martin von Moos (Präsident Hotellerie Suisse) oder Martin Nydegger (CEO Schweiz Tourismus). Moderiert wurde der Abend von Christa Rigozzi. Aber Achtung, warnt der Flüsterer. Der Aufenthalt in den erwähnten Hotels ist nicht ganz billig. (21.04.)

Christa Rigozzi
Die Auszeichnungen wurden im Rahmen der zehnten «101 Soirée» im Bürgenstock Resort Lake Lucerne verliehen, an der rund 300 Gäste teilnahmen. Moderiert wurde der Abend von Christa Rigozzi. - zVg

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Untere Berner Altstadt: Lädeli-Sterben greift um sich

Wenn gehäuft Plakate wie «Ausverkauf, alles muss weg» an den Schaufenstern kleben, dann ist wieder mal Lädeli-Sterben in der Unteren Berner Altstadt angesagt. Wer ausserhalb der grossen Touristen-Ströme geschäften will und nur ganz spezielle Interessen abdeckt, kämpft schnell mal mit der Existenz. Zumal hohe Mietzinsen und Energiekosten drücken.

Lädeli Sterben Bern
«Ausverkauf, alles muss weg», heisst es derzeit in der Rathausgasse. - BärnerBär

Der Flüsterer hat kürzlich in einem Lädeli in der Rathausgasse eine sehr spezielle Szene erlebt. Kommt ein Bettler ins Lädeli und bittet um eine milde Gabe. «Heute nicht», sagt ihm die Ladenbesitzerin. Der Bettler geht frustriert von dannen. Danach sagt die Ladenbesitzerin einem Kunden: «Ist sonst nicht mein Stil. Aber das Verrückte ist, dass der Bettler heute den grösseren Tagesumsatz als ich macht. Meiner beträgt bisher genau Null.» Es war kurz vor Ladenschluss. (20.04.)

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Neue Co-Leitung beim Pfarrblatt Bern

Seit der Freistellung von Chefredaktorin Annalena Müller Ende Mai 2025 hatte Vereinspräsident Dyami Häfliger interimistisch die Geschäftsleitung des katholischen Pfarrblatts Bern inne. Seit Mitte April teilen sich nun Aurel Jörg und Elisabeth Zschiedrich die Redaktionsleitung mit je 50 Prozent. Die beiden gehören seit August 2025 zur Pfarrblatt-Redaktion.

pfarrblatt bern
Das Pfarrblatt Bern hat zum ersten Mal mit Aurel Jörg und Elisabeth Zschiedrich eine Co-Leitung. - Pfarrblatt Bern / Pia Neuenschwander

«Unsere Aufgabe sehen wir darin, Prozesse anzustossen und zu moderieren, die Kontinuität und Qualität zu gewährleisten, und zugleich Originalität und Kreativität Raum zu geben», sagt Zschiedrich. Jörg ergänzt: «Wir wollen das Profil des Pfarrblatts schärfen, um die Medienplattform weiter als verbindende und unabhängige Stimme im Kanton Bern zu etablieren.»

Vereinspräsident Häfliger erklärt die Neuausrichtung so: «Mit der Co-Redaktionsleitung und dem neuen Redaktionsstatut schaffen wir klare Verantwortlichkeiten und eine stabile Grundlage für die Weiterentwicklung der Medienplattform.» Der Flüsterer hofft, dass dieser Plan aufgeht – und die neuen Chefs länger im Amt bleiben dürfen als das eine Jahr von Vorgängerin Müller. (18.04.)

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Wüstensturm in der Berner Innenstadt

Zum Glück verschwinden am Freitag die Baustellen auf der Innenstadt-Achse und die damit verbundenen Tram-Umleitungen. Zumindest bis zu den Sommerferien.

Unter der Bauerei litten nicht nur die Läden und die ÖV-Kunden, sondern auch die Fussgängerinnen und Fussgänger. Als der Flüsterer durch die Lauben schlenderte, vertrieb ihn vor dem Globus eine Staubwolke, die an einen Wüstensturm erinnerte. Das Bild ist definitiv kein Fake. (16.04.)

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Lärm ist weitherum zu hören. Die Berner Innenstadt gleicht derzeit einer grossen Baustelle. - BärnerBär

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Bernerin tanzt im SBB-Bordresti

Gertrude Meyo arbeitet im Bordrestaurant der SBB – meist im doppelstöckigen Zug zwischen St. Gallen und Genf. In ihren Pausen dreht die Bernerin im Zug Tanzvideos. Und das mit Erfolg: Auf Tiktok hat Meyo mittlerweile fast 9000 Follower. Ihre Videos werden bis zu einer halben Million Mal geklickt. Auch den Flüsterer brachte die 33-Jährige schon zum Schmunzeln.

Nun hatte Meyo auch einen Auftritt im bekannten «Tagi-Magi» (Magazin des «Tagesanzeiger»). «Mein Ziel ist es, gute Stimmung zu verbreiten», sagt sie dort. «In den Videos lasse ich meinen Emotionen freien Lauf und tanze in SBB-Uniform zwischen den Sitzen.»

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Mit Tanz-Videos wie diesem aus dem SBB-Bordrestaurant will Gertrude Meyo «gute Stimmung verbreiten». - tiktok/@meyogeri

Im Vorfeld gefragt, ob sie die Videos aus dem Bordrestaurant auf Tiktok stellen darf, habe sie niemanden. Kein Problem: «Meine Chefin findet den Inhalt toll», so Meyo. Und auch die meisten Rückmeldungen von Pendlerinnen und Pendlern seien positiv. (14.04.)

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Insel Gruppe: Neue Klinikdirektorin und Chefärztin

Personelle Veränderung bei der Berner Insel Gruppe: Prof. Dr. Dr. med. Lena-Christin Conradi wird per 1. August neue Klinikdirektorin und Chefärztin für Viszerale und Transplantationschirurgie. Gleichzeitig wird sie zur ordentlichen Professorin für Viszerale und Transplantationschirurgie an der Universität Bern. Conradi folgt auf Prof. Dr. Dr. med. Daniel Candinas, der per 31. Juli in Pension geht.

Lena-Christin Conradi
Berner Insel Gruppe: Lena-Christin Conradi wird neue Klinikdirektorin und Chefärztin für Viszerale und Transplantationschirurgie. - zVg

Conradi ist seit September 2024 Leitende Oberärztin und Stellvertretende Klinikdirektorin der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Kinderchirurgie an der Universitätsmedizin Göttingen. «Wir freuen uns sehr, die international vernetzte und wissenschaftlich hervorragend ausgewiesene Chirurgin Lena-Christin Conradi für diese Schlüsselposition gewinnen zu können», sagt Prof. Dr. med. Martin Fiedler, Ärztlicher Direktor der Insel Gruppe. (10.04.)

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Sesselrücken bei der BFH, BKW und beim Kursaal

Gleich bei mehreren grösseren Unternehmen im Kanton Bern kam es per 1. April zu einem Sesselrücken. Jonas Scharf (58) ist neuer CEO der Kursaal Bern AG und tritt damit die Nachfolge von Kevin Kunz an. Scharf verfügt über fast drei Jahrzehnte Führungserfahrung im Messe-, Kongress- und Hospitality-Bereich.

Auch bei der BKW gibt es einen Wechsel. Margarita Aleksieva übernimmt von Philipp Hänggi die Leitung des Geschäftsbereichs Energy Production. Gleichzeitig zieht Aleksieva in die Konzernleitung der BKW ein.

BFH BKW Kursaal Bern
Jonas Scharf (l.) wird neuer CEO der Kursaal Bern AG, Margarita Aleksieva (r.) übernimmt bei der BKW die Leitung des Geschäftsbereichs Energy Production und Roger Filliger (m.) wird an der BFH zum neuen Direktor des Departements Technik und Informatik. - zVg

Und zu guter Letzt hat der Fachhochschulrat der Berner Fachhochschule (BFH) Prof. Dr. Roger Filliger zum neuen Direktor des Departements Technik und Informatik (TI) gewählt. Der promovierte Mathematiker, langjährige BFH-Dozent und Leiter Lehre tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Raoul Waldburger an. (08.04.)

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Rätseln um Meister-Spruch: FC Thun hält noch dicht!

Für den bevorstehenden Meister-Titel plant der FC Thun ein spezielles Shirt für die Fans. Kürzlich suchte die «Plattform J» in Zusammenarbeit mit der Firma «Chaosfabrik» den Spruch für dieses Meister-Leibchen. Ein 1.-April-Scherz. Ganz offensichtlich konnte das Nachrichtenportal damit allerdings den einen oder anderen reinlegen. Und es scheint im Berner Oberland ein Thema zu sein, das beschäftigt. Demnach seien über 50 Vorschläge für einen Thuner Meister-Spruch eingegangen. Darunter: «THUNGLAUBLICH!», «Rot und Wiis – Meisterpriis», «Wir – T(h)uns!» oder «Thun tuts – Meister 2026».

FC Thun
«Aufstieg heisst FC Thun!». Das an die Fans verteilte Shirt nach dem Aufstieg (hier getragen von Trainer Lustrinelli und Goalie Steffen) ist in Thun Kult. Auch zum Meister-Titel soll es ein spezielles Leibchen geben. - keystone

Kompliment, ganz schön kreativ, findet der Flüsterer. Gleich sieht es der FC Thun. Trotzdem schaffe es keiner davon auf das Meister-Shirt. «Der Meister-Spruch wurde schon vorher definiert», so der FC Thun. Und dieser lautet... «Kein Kommentar. Das ist ein bestens gehütetes Geheimnis. Es wird erst gelüftet, wenn alles entschieden ist.» (07.04.)

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YB-Legende wird Verwaltungsrat

Gerade erst hat David von Ballmoos seine Goalie-Zukunft geregelt. Er wechselt definitiv von YB zum FC Lugano. Nun spurt der 31-Jährige auch für die Zeit nach der Fussball-Karriere vor. Von Ballmoos tritt per sofort dem Verwaltungsrat der Freiburghaus Immobilien AG bei.

Auf LinkedIn schreibt das Unternehmen aus Gümligen: «Er bringt wertvolle Erfahrungen aus dem Spitzensport mit. Disziplin, Teamgeist, Verlässlichkeit und strategisches Denken sind Eigenschaften, die nicht nur auf dem Platz, sondern auch in einem Immobilien-KMU entscheidend sind.»

David von Ballmoos YB
David von Ballmoos wird per sofort Verwaltungsrat der Freiburghaus Immobilien AG. - keystone

Ein weitsichtiger Entscheid, findet der Flüsterer und gratuliert. Übrigens: Von Ballmoos absolviert derzeit zudem auch einen Bachelor in Betriebsökonomie mit Vertiefung Sportmanagement. (05.04.)

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Mark Streit: Vom Eisfeld auf den Catwalk

Auch neun Jahre nach seinem Karriereende als Eishockey-Spieler taucht Mark Streit (48) regelmässig in den Medien auf. Zum Beispiel anlässlich von karitativen Veranstaltungen, bei Skirennen, Schwingfesten oder Golfturnieren. Oder als Botschafter seiner Norqain-Uhr.

Jetzt ist Streit sogar als Fotomodell für Frühlingslooks zu sehen – zusammen mit Ehefrau Fabienne, die 2005 «Miss Bern» war. Die beiden grüssen vom Cover der neuen Ausgabe von «Style».

style magazin
Das Ehepaar Streit auf dem Cover von «Style» aus dem Ringier-Verlag. - Style Magazin

Im Interview erwähnt Fabienne Streit, die heute als Mediatorin arbeitet, dass sie eine Masterarbeit über Kinder im Teenageralter schreibt. Passt perfekt, bei einer dreifachen Mutter und Familienfrau, denkt sich der Flüsterer. (02.04.)

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Es geht was bei der Bieler Gassmann Gruppe

Die Bieler Gassmann Gruppe («ajour», «TeleBärn») richtet sich neu aus. Erst kürzlich hat der Berner Ex-YB-CEO Stefan Niedermaier die Anteile von Fredy Bayard vollständig übernommen.

Stefan Niedermaier Gassmann
Ihm gehört die Gassmann-Gruppe: Stefan Niedermaier. - keystone

Jetzt ist mit Nicoletta Cimmino die Publizistische Leiterin weg. Sie schreibt: «Die Position, die ich seit Januar 2024 innehatte, wird in dieser Form nicht weitergeführt. Deshalb verlasse ich das Unternehmen.» (01.04).

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Schnellste Kafi-Kellnerinnen von Bern arbeiten draussen

Wer derzeit den Loeb betritt, reibt sich die Augen: Im traditionsreichen Warenhaus wird umgebaut. Aktuell sind Teile des Erdgeschosses eine Baustelle – und auch die beliebte Bar am Loebegge, die «Energy Kitchen Café & Bar», bleibt davon nicht verschont. Ab Sommer werde auch dort renoviert, weiss der Flüsterer. Die Folge: Der Betrieb wird im August kurzerhand nach draussen verlegt.

«Energy Kitchen Café & Bar»
Am Loebegge wird gearbeitet: Schnell, schneller, «Energy Kitchen Café & Bar». - BärnerBär

Für die Kundschaft ändert sich damit zwar der Ort – nicht aber die Qualität des Services. Denn: In der Bar arbeiten die wohl schnellsten und freundlichsten Kellnerinnen der Stadt. Kaum betritt der Flüsterer das Lokal, steht seine Schale oft schon nach wenigen Sekunden ungefragt bereit. Ein Service, der sich sehen lassen kann. (01.04.)

Ein Blick in den Loeb am Dienstag.
Ein Blick in den Loeb am Dienstag. - BärnerBär

Kommentare

User #7347 (nicht angemeldet)

Mehr natürliches Licht würde dem HB Bern bestimmt nicht schaden. Hehehe. LOL.

User #5101 (nicht angemeldet)

Und nächste Saison wird er entlassen wenn der Alltag einkehrt und die Thuner wieder in der unteren Tabellenhälfte rum dümpeln.

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