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    FC Thun – Präsident Gerber: Meisterprämien «noch nicht definiert»

    Nicola Wittwer
    Nicola Wittwer

    Thun,

    Auf einen möglichen Meistertitel ist man beim FC Thun noch nicht wirklich vorbereitet. Unklar ist etwa, inwiefern die Spieler belohnt würden.

    FC Thun Andres Gerber
    Präsident Andres Gerber verrät, welche Arbeit der FC Thun noch nicht erledigt hat. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Beim FC Thun sind die Meisterprämien noch nicht definiert.
    • Gemäss Präsident Andres Gerber habe man das im Sommer vergessen.
    • Klar ist aber: Allfällige Prämien sollen in vernünftigem Rahmen sein.

    Auch im Jahr 2026 holt der FC Thun Punkt um Punkt. Aus bislang vier Spielen resultieren vier Siege. Der Vorsprung auf das zweitplatzierte Lugano beträgt elf Punkte, auf den FC St.Gallen sind es nach Verlustpunkten zehn.

    Wird der FC Thun Meister?

    Der Aufsteiger aus dem Berner Oberland ist 15 Spiele vor Schluss der klare Favorit auf den Meistertitel.

    FC Thun Berner Oberland
    Der Jubel hört nicht auf beim FC Thun. - keystone

    «Wenn jemand vom Titel spricht, ist das nicht völlig abwegig. Ich traue es uns auch definitiv zu», sagt Präsident Andres Gerber am Sonntag in Genf im Interview mit «blue Sport».

    Prämien gingen beim FC Thun vergessen

    Auch wenn das Szenario Meistertitel näher rückt – mit etwas hat man sich in Thun noch nicht beschäftigt: Die Meisterprämie für die Spieler.

    «Das ist eigentlich etwas, das man normalerweise geregelt hat», gesteht Gerber.

    Nach dem Aufstieg aus der Challenge League letzten Sommer habe ein aktuelles Prämienreglement für die Super League gefehlt. Nach fünf Jahren in der zweithöchsten Liga hätten sich die Zeiten schliesslich auch geändert.

    Zudem sei man mit dem Aufstiegstrubel und den diversen Transfers in Thun «ein bisschen überwältigt gewesen».

    FC Thun
    15 Runden vor Schluss hat der FC Thun an der Spitze der Super League ein angenehmes Polster. - keystone

    Das hatte zur Folge, dass man keine Meisterprämien ausmachte. «An das haben wir wirklich nicht gedacht», verrät der Präsident des FC Thun. «Aber wir haben bislang immer Lösungen gefunden mit der Mannschaft, das passt dazu.»

    Klar ist: Allfällige Meisterprämien sollten «vernünftig» sein, so Gerber. «Ich will nicht, dass der Club Konkurs geht. Wir werden da schon eine Lösung finden.»

    Den nächsten Schritt in Richtung Titel-Coup kann der FC Thun am Donnerstagabend (20.30 Uhr) machen. Zu Gast im Oberland ist Lausanne-Sport.

    Kommentare

    User #5131 (nicht angemeldet)

    warum brauch es immer eine Prämie? Sorry wir sind angestellt für eine gute Leistung zu erbringen. Wenns nicht läuft, geben die Spieler/Mitarbeiter auch nicht Lohn ab.

    User #4692 (nicht angemeldet)

    Der FCZ und GC ohne Fussball Stadion sollte Zwangsweise absteigen!!!!!!

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