Donald Trump: Weisses Haus blamiert sich mit KI-Bild zu Grönland
Ein KI-Bild des Weissen Hauses zu den Grönland-Ambitionen von Donald Trump sorgt online für Spott. Der Grund ist ein offensichtlicher geografischer Fehler.

Das Wichtigste in Kürze
- Das Weisse Haus veröffentlicht ein KI-Bild zu Trumps Grönland-Ansprüchen.
- Auf dem Bild ist ein Pinguin zu sehen, der nicht in Grönland lebt.
- Politiker und Nutzer reagieren mit Spott und eigenen KI-Montagen.
Im Zusammenhang mit den territorialen Ansprüchen der USA auf Grönland hat das Weisse Haus ein KI-Bild auf Social Media veröffentlicht.
Darauf ist Donald Trump in einer Polarlandschaft neben einem Pinguin zu sehen, der eine US-Flagge trägt. Im Hintergrund ist zudem eine grönländische Flagge abgebildet.
Das Bild sollte offenbar Trumps Anspruch auf die Insel symbolisieren. Allerdings enthält es einen offensichtlichen Fehler: Pinguine leben nicht auf der Nordhalbkugel.
Sie kommen fast ausschliesslich auf der Südhalbkugel vor. In Grönland gibt es keine Pinguine.
User begründen Fehler mit mangelnder Bildung
Der Fehler löste im Internet rasch Spott aus.
Der Vorsitzende des dänischen Verteidigungsausschusses Rasmus Jarlov kommentierte, Trump gehöre genauso nach Grönland wie die Pinguine. Gemeint sei damit: gar nicht.
Auch zahlreiche Nutzer machten sich über das Motiv lustig. In Kommentaren wurde der Patzer als Zeichen mangelnder Bildung gewertet. Andere warfen der US-Regierung Ignoranz vor.
Internet reagiert mit eigenen KI-Bildern von Donald Trump
Zudem reagierten Nutzer mit eigenen KI-Bildern. In einigen Versionen wurde der Pinguin durch einen Eisbären ersetzt, der tatsächlich auf Grönland lebt.
Andere ersetzten die Schneelandschaft durch eine Wiese und kombinierten dies mit einer österreichischen Flagge. Das ist eine Anspielung auf die häufige Verwechslung von Austria und Australia.

Politisch hatte sich der Konflikt um Grönland zuletzt beruhigt. Am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos war von einem nicht näher definierten Abkommen zwischen Donald Trump und Nato-Verbündeten die Rede.
Das veröffentlichte Bild hat die Debatte nun jedoch erneut angeheizt.
















