Donald Trump nimmt nimmt mit Kuba nächstes Land ins Visier
Trumps aggressive Auslandspolitik geht in die nächste Runde: Er will nun die kubanische Regierung auf den Prüfstand setzen.

Das Wichtigste in Kürze
- Nach Venezuela und Iran richtet Trump seine aggressive Aussenpolitik nun gegen Kuba.
- Die USA prüft Strafverfahren gegen die kubanische Regierung und plant Sanktionen.
- Darüber hinaus ist Kubas wirtschaftliche und diplomatische Lage aktuell sehr angespannt.
Schneller als das Auge blicken kann, führt der US-Präsident Donald Trump seine aggressive Politik schon gegen das nächste Land fort. Nach seinem Angriff auf den Iran hat er es nun offenbar auf Kuba abgesehen.
Die amerikanische Regierung prüft aktuell Strafverfahren gegen Vertreter der kubanischen Regierung. Diese Entwicklung weckt ein Déjà‑vu an das Vorgehen gegen Venezuelas ehemaligen Machthaber Nicolás Maduro.
Trump prüft kubanische Regierung
Demnach hat das US-Justizministerium eine Arbeitsgruppe gebildet. Sie soll mögliche Anklagen gegen kubanische Beamte oder Regierungseinrichtungen prüfen. Darüber berichten die Washington Post und NBC News.
Auch das amerikanische Finanzministerium ist an den Überlegungen beteiligt. Dies deutet auf weitere Sanktionen gegen das sozialistische Kuba hin.
Laut NBC könnten die Strafverfahren in den Bereichen Rauschmittel oder Gewaltverbrechen angestrengt werden.
Trump hatte Ende Februar bereits eine «friedliche Übernahme» Kubas angedeutet. Der US-Präsident ist überzeugt, dass das sozialistische System kurz vor dem Zusammenbruch steht.
Kuba steckt in der Wirtschaftskrise
Die Beziehungen zwischen Washington und Havanna sind seit Jahrzehnten angespannt. Kuba durchlebt aktuell seine schwerste Wirtschaftskrise seit der Revolution von 1959.
Der autoritär regierte Karibikstaat leidet unter einem Mangel an Treibstoff. Sollten die USA die Öllieferungen aus Venezuela dauerhaft stoppen, droht der komplette Kollaps der kubanischen Wirtschaft.
Ecuador verweist kubanische Diplomaten
Parallel zu den amerikanischen Plänen verschärfen sich die diplomatischen Spannungen in der Region.
Ecuador hat den kubanischen Botschafter und 21 weitere Diplomaten des Landes verwiesen, wie das Portal «amerika21.de» berichtet. Allesamt wurden zu personae non grata erklärt, zu unerwünschten Persönlichkeiten also.
Die kubanischen Vertreter müssen Ecuador innerhalb von 48 Stunden verlassen.
Die Entscheidung stützt sich auf Artikel Neun der Wiener Konvention über diplomatische Beziehungen. Dieser Artikel erlaubt es Staaten, ausländische Diplomaten unbegründet für unerwünscht zu erklären.





















