US-Sondergesandter warnt vor nuklearer Bedrohung durch den Iran

Keystone-SDA
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USA,

Der US-Sondergesandte Steve Witkoff hat die Notwendigkeit der US-Angriffe auf den Iran mit Blick auf dessen Atomanlagen betont. Das «Heimtückische» sei, dass der Iran fast alle nötigen Komponenten zur Urananreicherung selbst herstellen könne, sagte er dem US-Sender CNBC. Witkoff reagierte damit auf die Frage, wie es zusammenpasse, dass die USA im Sommer die Zerstörung iranischer Atomanlagen verkündeten und nun erneut wegen der nuklearen Bedrohung in den Krieg ziehen.

Der Sondergesandte des Weißen Hauses für den Nahen Osten, Steve Witkoff, spricht zu Reportern. Foto: Mark Schiefelbein/AP/dpa
Der Sondergesandte des Weißen Hauses für den Nahen Osten, Steve Witkoff, spricht zu Reportern. Foto: Mark Schiefelbein/AP/dpa - Keystone/AP/Mark Schiefelbein

Witkoff unterstrich die Darstellung des Weissen Hauses, die USA hätten nahezu sämtliche Kapazitäten zur Anreicherung und Umwandlung von Uran zerstört. Allerdings verfüge der Iran über ein riesiges Programm zur Herstellung hochentwickelter Zentrifugen, die für die Urananreicherung entscheidend sind. Witkoff sagte, es sei sehr schwierig herauszufinden, wo sich diese Zentrifugen im Iran befinden. Das habe auch die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) mehrfach bestätigt.

Nach den Angriffen im Juni habe keine internationale Kontrolle der Atomanlagen mehr stattgefunden, sagte Witkoff. «Sie lassen sie nicht rein, weil dort schlimme Dinge vor sich gehen.»

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Kommentare

User #4263 (nicht angemeldet)

Ja nu, dann ist das so. Jeden Tag diese Angstmacherei mag ich nicht mehr lesen. Ich lebe im hier und jetzt und wenn was passiert, dann ist das eben so.

User #5886 (nicht angemeldet)

Sie lassen sie nicht rein weil Trump den Vertrag einseitig kündigte.

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