Prinz Harry und seine Frau Meghan Markle wurden Opfer von Bitcoin-Betrügern. Die Sussexes sind nicht die ersten Promis, deren Namen missbraucht werden.
Prinz Harry Meghan Markle
Prinz Harry und Meghan Markle: Ihre Namen wurden für Bitcoin-Betrügereien missbraucht. - Keystone/Pixabay
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Namen von Prinz Harry und Meghan Markle werden von Bitcoin-Betrügern missbraucht.
  • Eine klar ersichtlicher Fake-Artikel beschreibt, wie die Royals eine Website bewerben.
  • Dabei wird den Royals etwa das Wort «Vermögenslücke» in den Mund gelegt.

Prinz Harry (35) und Meghan Markle (38) sollen laut einem «BBC»-Artikel ein Bitcoin-Handelssystem gelobt haben. Die Meldung ist merkwürdig – und gefälscht. Der Herzog und die Herzogin von Sussex wurden nämlich Opfer von Bitcoin-Betrügern.

In dem Artikel heisst es, das Paar habe in einer ITV-Show «eine Bombe platzen lassen». Demnach hätten die Royals über eine «Vermögenslücke» gesprochen, die jeden «innerhalb von drei bis vier Monaten zum Millionär macht».

Prinz Harry Meghan Markle
Mit diesem Fake-Artikel werden Prinz Harry und Meghan Markle so dargestellt, als hätten sie Werbung für eine Bitcoin-Seite gemacht. - Twitter

In den erfundenen Zitaten heisst es etwa: «Wir sind erfolgreich, da wir schnell und ohne zu zögern, neue Möglichkeiten ergreifen. Derzeit ist unser wichtigster Schritt ein neues Auto-Handelsprogramm für Kryptowährungen namens Bitcoin Evolution.»

Prinz Harry: «Grösste Chance»

Es sei die grösste Chance, die sie je in ihrem ganzen Leben gesehen hätten, so Prinz Harry. «Damit kann man schnell ein kleines Vermögen aufbauen.» Zum Schluss fordert das Royal-Paar alle dazu auf, die Seite anzuschauen, «bevor die Banken sie schliessen werden».

Der Artikel führt potenzielle Opfer dann auf die Website der Betrüger. Dort läuft ein rotes Banner und eine Countdown-Uhr über den Bildschirm. Es wird gewarnt, dass die Registrierung aufgrund der hohen Nachfrage bald geschossen wird.

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Mit diesem Clickbait-Titel locken die Bitcoin-Betrüger ihre «Opfer» auf die Seite. - Twitter

Laut dem «Mirror» ist dies eine Strategie, die potenzielle Investoren motivieren soll, auf den Betrug hereinzufallen. Die Website behauptet weiter, dass Mitglieder normalerweise mindestens 1300 US-Dollar täglich verdienen – bei durchschnittlich 20 Minuten Arbeit.

Dazu müsse einzig eine Startgebühr von 250 US-Dollar investiert werden. Dieser Betrag ist niedrig genug, um die meisten Menschen nicht sofort abzuschrecken.

Läuft es ähnlich wie bei anderen Betrüger-Seiten, könnte man später jedoch genötigt werden, mehr Geld zu investieren. Und zum Schluss dürften die Betrüger es erschweren, Abhebungen vorzunehmen.

Promis oft für Betrugszwecke missbraucht

Um möglichst glaubwürdig zu erscheinen, benutzen Krypto-Betrüger immer wieder die Namen von Promis. Dazu gehören etwa Microsoft-Gründer Bill Gates oder der britische Unternehmer Richard Branson.

Cristiano Ronaldo
Auch der Name von Cristiano Ronaldo wurde schon von Bitcoin-Betrügern missbraucht. Jetzt hat es Prinz Harry und Meghan Markle getroffen. - keystone

Auch die Namen von TV-Koch Gordon Ramsey oder Juve-Star Cristiano Ronald wurden schon für ähnliche Betrügereien verwendet.

Dass die beiden nicht gerade als Finanz-Experten bekannt sind, scheint den Betrügern dabei keine Rolle zu spielen.

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