In Österreich stecken sich wieder mehr Menschen mit dem Coronavirus an. Am heutigen Mittwoch wurden rund 6900 Neuinfektionen gemeldet.
ARCHIV - Eine Person wird an einer Covid-Teststation einer Apotheke mit einem Antigen-Schnelltest auf das Coronavirus getestet. Foto: Roland Schlager/APA/dpa
ARCHIV - Eine Person wird an einer Covid-Teststation einer Apotheke mit einem Antigen-Schnelltest auf das Coronavirus getestet. Foto: Roland Schlager/APA/dpa - sda - Keystone/APA/Roland Schlager

Das Wichtigste in Kürze

  • In Österreich ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen in die Höhe geschossen.
  • Am heutigen Mittwoch wurden 6900 neue Fälle gemeldet.
  • Offenbar handelt es sich dabei um die Omikron-Subvariante BA.5/BA.4.

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist auch in Österreich stark gestiegen. Am Mittwoch wurden nach amtlichen Angaben 6900 Corona-Neuinfektionen verzeichnet, eine Verdoppelung gegenüber der Zahl vor einer Woche.

Die Sieben-Tage-Inzidenz je 100'000 Einwohner kletterte binnen 24 Stunden von 300 auf 340 Fälle. Nach Einschätzung einer Fachkommission könnte bereits im Juli oder August eine neue Corona-Welle drohen.

Omikron-Subvariante setzt sich durch

In ihrem Bericht, der der österreichischen Nachrichtenagentur APA vorlag, wird auf die Omikron-Subvariante BA.5 verwiesen, die aktuell in Portugal eine Welle verursache.

«In Österreich sehen wir eine nahezu wöchentliche Verdoppelung der Anteile von BA.5/BA.4 bei den Neuinfektionen», heisst es dazu in dem Dokument der von der Regierung eingesetzten Kommission. Die Folgen für die Lage in den Krankenhäusern seien aber noch unklar.

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