Touris folgen Google Maps – und fahren auf die Skipiste
Ein asiatisches Touristenpaar fuhr in Österreich mit dem Auto auf eine Skipiste. Trotz zweier Fahrverbotsschilder folgten sie den Anweisungen von Google Maps.

Das Wichtigste in Kürze
- Auf dem Krippenstein, einem Berg in Österreich, geriet ein Auto auf die Skipiste.
- Es war der Mietwagen eines Touristen-Ehepaars, das seinem Google-Maps-Navi folgte.
- Die lokale Feuerwehr konnte das festgefahrene Auto, das unbeschädigt blieb, bergen.
Mit dem SUV auf die Skipiste! Ein Touristen-Ehepaar geriet gestern in Österreich auf Abwege.
Die zwei asiatischen Gäste kamen mit ihrem Mietwagen auf dem Krippenstein in Obertraun aufgrund eines gefrorenen Schneehaufens zum Stehen.
Offenbar hatten sie vollstes Vertrauen in ihr Google-Maps-Navi: Sie missachteten auf dem Weg zur Piste zwei Fahrverbotsschilder.
Da ihr Citroën im Schnee feststeckte, fragten die beiden beim nahegelegenen Seilbahn-Betreiber um Hilfe. Dieser verständigte umgehend die lokale Feuerwehr. Zum Glück der asiatischen Reisenden konnte das Auto unbeschädigt geborgen werden.
Weiter ohne Google Maps
Ganz ohne Kosten kamen die Touristen trotzdem nicht davon: Sie mussten für den Feuerwehreinsatz bezahlen. Ihre Reise setzten sie schliesslich mit der Seilbahn fort – wohl ohne Google Maps.
Die regionalen Einsatzkräfte sind sich solchen Situationen bereits gewohnt. Das bestätigt der Einsatzleiter der Feuerwehr Obertraun, Michael Kaiser, gegenüber dem ORF: «Wir haben eigentlich fast jedes Jahr die Situation, dass Leute mit dem Auto auf die Piste fahren.»
In der Schweiz gab es im Jahr 2022 einen ähnlichen Fall. Damals folgte eine Frau aus Deutschland ihrem Navigationssystem und geriet auf eine Skipiste in Savognin GR.



















