Formel 1

    Formel 1: Honda und Red Bull arbeiten auch in Zukunft zusammen

    Mathias Kainz
    Mathias Kainz

    Türkei,

    Am Saisonende zieht sich Honda aus der Formel 1 zurück. Red Bull kümmert sich künftig selbst um die Motoren. Die Zusammenarbeit mit Honda setzt man aber fort.

    Honda Formel 1
    Toyoharu Tanabe (Honda-Technikchef) und Max Verstappen (Red Bull Racing) auf dem Podium beim Österreich-GP der Formel 1. - Red Bull Content Pool

    Das Wichtigste in Kürze

    • Red Bull und Honda kämpfen gegen Mercedes um den WM-Titel in der Formel 1.
    • Am Saisonende zieht sich der japanische Motorenhersteller aus der Königsklasse zurück.
    • Die Zusammenarbeit mit Red Bull geht aber über dieses Jahr hinaus weiter.

    Ausgerechnet am Ende dieser Saison endet die Zusammenarbeit von Honda und Red Bull in der Formel 1. Besonders bitter, weil der japanische Motorenhersteller erstmals seit der F1-Rückkehr wieder um den WM-Titel kämpft.

    Wer wird Weltmeister in der Formel 1?

    Aber die Entscheidung, sich aus der Königsklasse zurückzuziehen, fiel bei den japanischen Verantwortlichen schon im Vorjahr. Die Formel-1-WM ist zu teuer, der Automobil-Markt – vor allem der nicht-elektrische – für Honda zu wenig bedeutsam.

    Spezial-Lackierung als Dankeschön an Honda

    An diesem Wochenende hätte eigentlich der Japan-GP stattfinden sollen. Dort wollte Honda sich gebührend von den Heim-Fans verabschieden. Das Rennen fiel wegen der Corona-Pandemie erneut ins Wasser. Stattdessen wird in der Türkei gefahren.

    Trotzdem bringt Red Bull zum Istanbul-GP eine Spezial-Lackierung in Weiss und Rot, die japanischen Farben, die Farben von Honda. Auf den Autos von Max Verstappen und Sergio Perez steht gross «Arigatou» geschrieben – Dankeschön.

    Aber der Abschied aus der Formel 1 ist nicht das Ende der Zusammenarbeit zwischen Honda und Red Bull. Vielmehr ist es der Beginn einer Übergangsphase. Das bestätigten die beiden Unternehmen vor dem Türkei-GP.

    Zusammenarbeit abseits der Formel 1 geht weiter

    Im kommenden Jahr werden die Motoren bei Red Bull Racing und der Scuderia AlphaTauri noch von Honda betreut. Allerdings wird das die aus dem Haupt-Unternehmen ausgelagerte Motorsport-Division HRC übernehmen. Erst ab 2023 liegt die Verantwortung bei Red Bull.

    Bis dahin werden wohl zahlreiche Ingenieure aus der Formel-1-Abteilung der Japaner zu Red Bull Powertrains wechseln. Konstruktionspläne, Konzepte – alle Daten und Rechte über den Honda-Motor liegen dann beim britisch-österreichischen Rennstall.

    Yuki Tsunoda Formel 1
    Yuki Tsunoda schaffte dank Red Bull und Honda den Sprung in die Formel 1. - Red Bull Content Pool

    Und auch abseits der Formel 1 wird man die Partnerschaft weiter fortsetzen. Das gemeinsame Nachwuchsprogramm, das Yuki Tsunoda in die Königsklasse brachte, wird weiterbestehen. Auch in anderen Motorsport-Bereichen soll zusammengearbeitet werden.

    Kommentare

    Weiterlesen

    Mercedes Lewis Hamilton
    19 Interaktionen
    Motoren-Nachteil
    Max Verstappen Formel 1
    15 Interaktionen
    Trotz «nur» Rang 2

    MEHR IN SPORT

    a
    «Was ist das?»
    d
    Vor Cup-Duell
    Ruderregatta: Ausdauer und Feingefühl sind gefragt
    Auf dem Wohlensee

    MEHR FORMEL 1

    Formel 1 Afrika Ruanda
    6 Interaktionen
    Afrika-Rückkehr
    Antonelli Mercedes Formel 1
    25 Interaktionen
    Zahlenspiele
    formel 1 verstappen
    25 Interaktionen
    Kaum Action
    Max Verstappen Formel 1
    8 Interaktionen
    0,054 Sekunden!

    MEHR AUS TüRKEI

    journalist
    3 Interaktionen
    Istanbul
    sane
    4 Interaktionen
    Lacht mit Gegnern
    istanbul
    7 Interaktionen
    Schulen zu