Formel 1: Newey tritt zurück! Aston Martin holt Audi-Teamchef
Paukenschlag in der Formel 1: Adrian Newey räumt den Posten als Teamchef von Aston Martin nach wenigen Monaten wieder. Der Rennstall wirbt den Audi-Teamchef ab!

Das Wichtigste in Kürze
- Star-Designer Adrian Newey tritt als Aston-Martin-Teamchef zurück.
- Der Brite war erst seit wenigen Monaten Teamchef beim Stroll-Renstall.
- Er konzentriert sich auf technische Aufgaben – sein Nachfolger kommt von Audi.
Teamchef-Knall in der Formel 1!
Adrian Newey räumt sein Amt als Teamchef bei Aston Martin gemäss «Motorsport.com» nach wenigen Monaten wieder. Der britische Star-Designer gibt den Posten ab, um sich auf die technischen Aufgaben zu konzentrieren.
Sein Nachfolger soll schon feststehen – und er kommt von der Konkurrenz: Aston Martin wirbt Audi-Teamchef Jonathan Wheatley ab. Der Ex-Red-Bull-Ingenieur war noch kein ganzes Jahr beim Audi-Projekt in der Formel 1 tätig.
Kann Aston Martin seine Krise bewältigen?
Neweys Rücktritt ist eine direkte Konsequenz aus dem katastrophalen Saisonstart von Aston Martin. Enorme Vibrationen aus dem Honda-Antrieb machen den AMR26 zu einem Reinfall.
Die Vibrationen sind so stark, dass die Fahrer keine komplette Renndistanz abspulen können. Zudem gefährden die Vibrationen auch die Gesundheit der Fahrer – diese riskieren anhaltende Nervenschäden.

Seinen Nachfolger Wheatley kennt Newey bestens: Beide waren fast zwei Jahrzehnte gemeinsam bei Red Bull tätig und holten dort insgesamt acht Fahrer-WM-Titel. Im Vorjahr verliessen beide den Energy-Drink-Rennstall – nun kommt es zum Wiedersehen bei einem neuen Team.
Audi in der Formel 1 wieder ohne Teamchef
Wann genau Wheatley den Posten bei Aston Martin antreten kann, ist aber noch offen. Für Führungspersonal gibt es in der Formel 1 oft «gardening leave» – also einen Zwangsurlaub. Das soll verhindern, dass Betriebs-Geheimnisse direkt zur Konkurrenz mitgenommen werden.

Für Audi ist der Abgang von Wheatley ein schwerer Schlag. Mit dem Briten sollte nach mehreren turbulenten Führungswechseln eigentlich Stabilität an der Spitze des Ex-Sauber-Rennstalls einkehren. Nun muss Projekt-Leiter Mattia Binotto entweder selbst einspringen – oder rasch einen Nachfolger finden ...
















