Formel 1: FIA-Startverbot für Aston Martin aus Sicherheitsgründen?

Mathias Kainz
Mathias Kainz

Japan,

Muss die Formel 1 in der Causa Aston Martin zu drastischen Massnahmen greifen? Offenbar steht wegen der starken Vibrationen sogar ein Startverbot im Raum.

Aston Martin Formel 1
Aston Martin könnte in der Formel 1 nun sogar ein Startverbot drohen. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Erteilt die FIA den beiden Aston-Martin-Fahrern womöglich Startverbot?
  • Der britische Rennstall kämpft mit massiven Vibrationen aus dem Honda-Motor.
  • Das wird zum Risiko für die Gesundheit der Fahrer – und für die Sicherheit.

Aston Martin steht vor einer schweren Krise. Das Team kämpft mit extremen Vibrationen des Honda-Motors, die für die Fahrer gefährlich werden. Beim Grand Prix von China musste Fernando Alonso aufgeben, weil er körperlich überlastet war. Sein Teamkollege Lance Stroll schied früh mit einem Defekt aus.

Befürchtest du, dass sich Honda zum Rückzug aus der Formel 1 entscheiden könnte?

Vor dem Rennen in Suzuka – dem Heimrennen von Honda – schwebt über Aston Martin ein Damoklesschwert. Die Saison, die ein ernsthafter Angriff auf den WM-Titel werden sollte, wird vielmehr zum Desaster. Und nun könnte dem Team in der Formel 1 sogar ein Startverbot erteilt werden.

Erteilt die Formel 1 ein Startverbot?

Die Probleme sind so schwerwiegend, dass die FIA eingreifen könnte. Der Internationale Automobilverband prüft gemäss «FormulaTecnica» die Telemetriedaten beider Autos intensiv. Denn die Vibrationen werden zum Risiko für die Gesundheit der Fahrer – und auch für ihre Gegner.

Aston Martin Formel 1
Fernando Alonso kämpft in der Formel 1 mit den enormen Vibrationen bei Aston Martin. - keystone

Die Onboard-Aufnahmen vom China-GP der Formel 1 zeigen dramatische Szenen. Alonso nahm bei Höchstgeschwindigkeit die Hände vom Lenkrad, weil die Vibrationen unerträglich werden. Am Funk klagt er, er habe «jegliches Gefühl in meinen Extremitäten verloren». In Runde 32 stellt der Spanier sein Auto ab.

00:00 / 00:00

Fernando Alonso muss im Cockpit die Hände vom Lenkrad nehmen. - DAZN

Der Ursprung liegt in der Integration des Honda-Motors ins Chassis. Die MGU-K ist chronisch überlastet und erzeugt hochfrequente Schwingungen. Die Motorlager können die Vibrationen nicht ausreichend dämpfen. Durch das enorm steife Carbon-Chassis erreichen sie ungefiltert Sitz und Pedale.

Verzweifelte Massnahmen bei Honda

Honda versuchte vor dem China-GP sogar, die Motordrehzahl zu senken – ohne Erfolg. Die Notlösung erwies sich als strategischer Selbstmord. Bei niedrigerer Drehzahl lädt sich die Batterie nicht richtig auf.

Aston Martin Formel 1
Der Start der Partnerschaft zwischen Aston Martin und Honda wird zum Debakel. - keystone

Sobald der Fahrer mehr Leistung braucht, kehren die Vibrationen zurück. Bei Vollgas fällt das Auto auseinander, im Spar-Modus fehlt die Power – eine Sackgasse ...

Kommentare

User #1108 (nicht angemeldet)

AM hat durch Papa stroll ein Auto das zwar nur teuer ist aber nicht F-1 würdig, da war Minardi besser, die hatten gute Fahrer aufgebaut dazu auch Alonso aber AM verschenkt Talente Fahrer wie Vettel und Alonso und Söhnchen Stroll gehört mit zu den schwächsten Piloten aller Zeiten.

User #3712 (nicht angemeldet)

kleines technisches Problem, lösbar. Aber sicher nicht wegen Telemetrie Konfig...

Weiterlesen

Aston Martin Formel 1
3 Interaktionen
Aston-Martin-Krise
Formel 1 Motorsport 2026
89 Interaktionen
Nach GP-Absagen
Formel 1 Max Verstappen
89 Interaktionen
Kein echtes Racing?

MEHR IN SPORT

Schweiz Kanada
674 Interaktionen
Ex-Bebbi
Roman Josi
1 Interaktionen
Good News
MotoGP Aprilia Pecco Bagnaia
3 Interaktionen
MotoGP-Transfers
WM 2026
5 Interaktionen
Bei 2:1-Sieg

MEHR FORMEL 1

Mercedes Formel 1
3 Interaktionen
Bittere Ausfälle
Ferrari
24 Interaktionen
GP Catalunya
Russell Mercedes Formel 1
7 Interaktionen
Leclerc in der Mauer
Gasly Alpine Formel 1
4 Interaktionen
F1-Paukenschlag

MEHR AUS JAPAN

Star Fox
Retro kehrt zurück
8 Interaktionen
Fukushima
In Japan
2 Interaktionen
Tokio