Formel 1: FIA-Startverbot für Aston Martin aus Sicherheitsgründen?
Muss die Formel 1 in der Causa Aston Martin zu drastischen Massnahmen greifen? Offenbar steht wegen der starken Vibrationen sogar ein Startverbot im Raum.

Das Wichtigste in Kürze
- Erteilt die FIA den beiden Aston-Martin-Fahrern womöglich Startverbot?
- Der britische Rennstall kämpft mit massiven Vibrationen aus dem Honda-Motor.
- Das wird zum Risiko für die Gesundheit der Fahrer – und für die Sicherheit.
Aston Martin steht vor einer schweren Krise. Das Team kämpft mit extremen Vibrationen des Honda-Motors, die für die Fahrer gefährlich werden. Beim Grand Prix von China musste Fernando Alonso aufgeben, weil er körperlich überlastet war. Sein Teamkollege Lance Stroll schied früh mit einem Defekt aus.
Vor dem Rennen in Suzuka – dem Heimrennen von Honda – schwebt über Aston Martin ein Damoklesschwert. Die Saison, die ein ernsthafter Angriff auf den WM-Titel werden sollte, wird vielmehr zum Desaster. Und nun könnte dem Team in der Formel 1 sogar ein Startverbot erteilt werden.
Erteilt die Formel 1 ein Startverbot?
Die Probleme sind so schwerwiegend, dass die FIA eingreifen könnte. Der Internationale Automobilverband prüft gemäss «FormulaTecnica» die Telemetriedaten beider Autos intensiv. Denn die Vibrationen werden zum Risiko für die Gesundheit der Fahrer – und auch für ihre Gegner.

Die Onboard-Aufnahmen vom China-GP der Formel 1 zeigen dramatische Szenen. Alonso nahm bei Höchstgeschwindigkeit die Hände vom Lenkrad, weil die Vibrationen unerträglich werden. Am Funk klagt er, er habe «jegliches Gefühl in meinen Extremitäten verloren». In Runde 32 stellt der Spanier sein Auto ab.
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Der Ursprung liegt in der Integration des Honda-Motors ins Chassis. Die MGU-K ist chronisch überlastet und erzeugt hochfrequente Schwingungen. Die Motorlager können die Vibrationen nicht ausreichend dämpfen. Durch das enorm steife Carbon-Chassis erreichen sie ungefiltert Sitz und Pedale.
Verzweifelte Massnahmen bei Honda
Honda versuchte vor dem China-GP sogar, die Motordrehzahl zu senken – ohne Erfolg. Die Notlösung erwies sich als strategischer Selbstmord. Bei niedrigerer Drehzahl lädt sich die Batterie nicht richtig auf.

Sobald der Fahrer mehr Leistung braucht, kehren die Vibrationen zurück. Bei Vollgas fällt das Auto auseinander, im Spar-Modus fehlt die Power – eine Sackgasse ...
















