Urs Fischer zieht mit Mainz in Conference-League-Viertelfinal ein
Mainz schlägt Olmütz in der Conference League. Damit steht das Team von Urs Fischer im Viertelfinal. Johan Manzami überzeugt beim Freiburger Sieg gegen Genk.

Das Wichtigste in Kürze
- Urs Fischer setzt sich mit Mainz in der Conference League gegen Sigma Olmütz durch.
- Freiburg erreicht den Europa-League-Viertelfinal dank eines 5:1-Heimsiegs gegen Genk.
Eine weitere Erfolgsmeldung für Urs Fischer mit dem FSV Mainz 05: Der Bundesligist steht im Viertelfinal der Conference League. Nach einem torlosen Hinspiel reicht im Rückspiel ein 2:0-Heimerfolg gegen Lausanne-Bezwinger Sigma Olmütz.
Früh erarbeiten sich die Deutschen im eigenen Stadion erste Chancen. Noch finden Weiper und Co. aber keinen Weg an Olmütz-Goalie Koutny vorbei. Auf der Gegenseite verzeichnen auch die Tschechen einen ersten Abschluss.
Wie schon im Hinspiel lassen beide Defensivreihen insgesamt wenig zu und es werden kaum Risiken eingegangen. So geht auch die Partie in Mainz mit 0:0 in die Pause.
Direkt nach dem Seitenwechsel fällt das erste Tor der Begegnung dann: Verteidiger Posch bringt die Deutschen in Führung. Nach grossem Jubel muss der Mainzer Anhang aber wieder zittern.

Das Team um Captain Silvan Widmer zieht sich zurück und wird passiver. Wie bei Mannschaften von Urs Fischer typisch, lässt die gute defensive Ordnung aber kaum Räume für den Gegner.
In der 77. Minute zerschlagen sich die Comeback-Pläne der Tschechen: Barath fliegt mit Gelb-Rot vom Platz. Den fälligen Freistoss haut Nebel dann an die Latte. Wenige Minuten fällt das vorentscheidende 2:0 trotzdem: Fischers Joker Sieb trifft.
Freiburg dreht Begegnung gegen Genk
Auch der SC Freiburg – mit den Schweizern Johan Manzambi und Bruno Ogbus in der Startelf – feiert einen Erfolg. Nach einer 0:1-Hinspiel-Pleite gewinnt der Bundesligist in der Europa League das Rückspiel gegen Genk mit 5:1.
Nati-Mittelfeldspieler Manzambi ist schon in der Startphase omnipräsent: Er fängt zahlreiche Bälle ab und lanciert die Freiburger Angriffe. Nach einem herausgeholten Eckball fordert der 20-Jährige die Unterstützung des Publikums – er peitscht die Stimmung an.

Von den Heimfans angetrieben sind die Freiburger klar überlegen. Nach 20 Minuten sorgt Ginter per Kopf dann auch fürs 1:0. Nur kurz darauf wird Genk erstmals gefährlich – Atubolu verhindert den Ausgleich mit einer Blitz-Reaktion.
Die Partie ist jetzt ausgeglichener. Und doch trifft Freiburg erneut: Nach einer tollen Kombination nickt Matanovic zum 2:0 ein. Die Gäste erhöhen daraufhin aber die Schlagzahl und treffen durch Smets – Gesamtskore wieder ausgeglichen.
Nach einem Fehler in der Hintermannschaft der Belgier liegt Freiburg wieder vorn: Grifo netzt zum 3:1 ein. Genk will wieder reagieren, wird aber mit einem Konter erwischt. Suzuki lanciert Manzambi, der läuft durch und spielt zurück zu Suzuki: 4:1.

Damit ist der Widerstand der Belgier mehr oder weniger gebrochen. Eggestein erhöht sogar noch auf 5:1 für die Breisgauer. Sogar Innenverteidiger Ogbus hat noch eine Schuss-Chance – Freiburg gewinnt das Achtelfinal-Duell letztlich hochüberlegen.












