Max Verstappen – Montoya: «Kein Respekt für F1? Da ist der Ausgang!»
Vierfach-Weltmeister Max Verstappen hat – nicht als einziger Fahrer – die neue Auto-Generation der Formel 1 kritisiert. Ein Ex-F1-Star schiesst nun zurück.

Das Wichtigste in Kürze
- Ex-Formel-1-Pilot Juan Pablo Montoya (50) kritisiert das Verhalten von Max Verstappen.
- Der Vierfach-Weltmeister hatte zuletzt wiederholt über die neue Formel 1 gespottet.
- Wenn er keinen Respekt für die Serie habe, solle er sich verabschieden, so Montoya.
Die neue Auto-Generation der Formel 1 hat bei den ersten beiden Rennwochenenden durchaus für Unterhaltung gesorgt. Die grosse Hoffnung – mehr Überholmanöver auf der Strecke – scheint in Erfüllung gegangen zu sein. Aber auch die grösste Befürchtung hat sich bewahrheitet: Im Vordergrund steht vor allem das Energie-Management.
Bei einigen Fahrern – darunter etwa Lewis Hamilton – kommt das gut an. Der Brite, der in China erstmals mit Ferrari auf dem Podest stand, sprach vom «besten Racing» seiner Formel-1-Karriere. Von anderen Piloten kommt hingegen scharfe Kritik, etwa von Weltmeister Lando Norris: Für ihn sind es die «schlechtesten Autos der F1-Geschichte».

Der schärfste Kritiker im Starterfeld ist aber Vierfach-Weltmeister Max Verstappen. Der Holländer schoss schon nach den ersten Simulator-Tests vor zweieinhalb Jahren gegen das neue Reglement. Seit den ersten Testfahrten hat er diese Kritik mehrfach erneuert: In China bezeichnete er die neue Formel 1 als «Witz».
Muss Max Verstappen für seine Kritik bestraft werden?
Nun gibt es aber Gegenwind für den Red-Bull-Superstar, der am Wochenende wieder auf die Nordschleife ausweicht: Ex-Formel-1-Star Juan Pablo Montoya schiesst scharf gegen den vierfachen Weltmeister. Nach Meinung des Kolumbianers fehle es Max Verstappen an Respekt für die Königsklasse des Motorsports.

«Irgendwann muss die Formel 1 tun, was die Sportwelt in den USA macht», fordert Montoya gegenüber «AS Colombia». «Für alle Leute, die den Sport nicht respektieren, gibt es die Tür. Sie können sich verziehen oder sie kriegen eine Geldstrafe», so Montoya. «Damit sie lernen, das zu respektieren, was sie tun.»
«Formel 1 mit Mario Kart vergleichen? Inakzeptabel»
Der heute 50-Jährige, selbst siebenfacher Grand-Prix-Sieger, will den Fahrern zwar nicht ihre Meinung verbieten. Aber Verstappen sei mit seiner Kritik deutlich zu weit gegangen, so Montoya. Der Holländer hatte unter anderem gescherzt, dass er sich mit Mario Kart statt mit seinem Simulator vorbereiten würde.

Das geht für Montoya deutlich zu weit. «Es ist in Ordnung, wenn Leute eine Meinung haben – ich sage nicht, dass sie es mögen müssen. Aber die Formel 1 zu verspotten und sie mit Mario Kart zu vergleichen? Das sollte von der Königsklasse nicht akzeptiert werden», fordert der Kolumbianer.
















