Gianni Infantino

    Gianni Infantino: Erpressung? Verbandspräsident erhebt Vorwürfe

    Simon Binz
    Simon Binz

    Genève,

    Jordaniens Verbandspräsident Prinz Ali bin al-Hussein wirft Fifa-Präsident Gianni Infantino auf X «Erpressung» vor. Man warte immer noch auf Fifa-Prämien.

    Gianni Infantino FIFA
    Sind die Tage von Gianni Infantino als FIFA-Präsident gezählt? - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Prinz Ali wirft Infantino vor, ihm Unterstützung bei den Wahlen 2027 abzuverlangen.
    • Jordanien wartet laut dem Verbandspräsidenten seit Dezember auf Prämien der Fifa.
    • Infantino steht wegen gescheiterter Investorenpläne zunehmend unter Druck.

    Die Vorwürfe gegen Fifa-Präsident Gianni Infantino reissen nicht ab. Nun meldet sich Prinz Ali bin al-Hussein zu Wort. Er ist Präsident des jordanischen Fussballverbands und selbst ehemaliger Fifa-Vizepräsident.

    Sollte Infantino als FIFA-Präsident zurücktreten?

    Auf X wirft er Infantino «Erpressung» vor. Darüber berichtet unter anderem die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Während der WM habe man ihm mitgeteilt, dass Infantino für die Präsidentschaftswahl im März 2027 auf seine Unterstützung zähle.

    «Wir haben ihn vorher nicht unterstützt und werden es auch jetzt nicht tun. Aber die ganze Situation ist Erpressung, und wir weigern uns, ihr nachzugeben», schreibt der Prinz.

    Jordanien wartet auf Gelder von der Fifa

    Damit nicht genug: Prinz Ali bin al-Hussein bringt einen weiteren Vorwurf ins Spiel. Jordanien warte bereits seit Dezember auf die Auszahlung von Prämien für seine Spieler, die im Zusammenhang mit dem Arabien-Pokal in Katar stehen – einem offiziellen Fifa-Turnier.

    «Das Geld, das unsere Mannschaft für das Erreichen des Finals erhalten sollte, wurde noch nicht ausgezahlt, während die Fifa gleichzeitig damit prahlt, wie viele Milliarden sie in Reserve hat», kritisiert der jordanische Verbandspräsident.

    FIFA Gianni Infantino
    FIFA Gianni Infantino - Keystone

    Die neuen Anschuldigungen treffen Gianni Infantino in einer ohnehin schwierigen Phase. Der Fifa-Präsident sieht sich zunehmend stärkerem Gegenwind ausgesetzt, nachdem sein Plan, Teile der kommerziellen Rechte an Fifa-Wettbewerben wie der WM an private Investoren zu verkaufen, krachend gescheitert war.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #6187 (nicht angemeldet)

    Wofür so ein Theater? Es ist doch bloss Tschutten vor Publikum, das zusieht, wie andere tschutten.

    User #2962 (nicht angemeldet)

    Wenn er bleibt, so hat der Schaden für den Fußball eine grosse negative Auswirkung.......

    Weiterlesen

    Gianni Infantino Donald Trump
    596 Interaktionen
    «Frei erfunden»
    Trump Fifa Gianni Infantino
    596 Interaktionen
    Fallen gelassen?
    Gianni Infantino Fifa SFV
    29 Interaktionen
    Vor Wahl

    MEHR IN SPORT

    EHC Thun
    0.6s vor Schluss
    Champions League
    Como siegt 9:1!
    Champions League Real Madrid
    Champions League
    Grégoire Saucy McLaren LMDh
    LMDh-Premiere

    MEHR GIANNI INFANTINO

    Gianni Infantino
    40 Interaktionen
    Fragenkatalog
    Fifa
    98 Interaktionen
    Nein zu Infantino
    SFV
    98 Interaktionen
    Kritik an Fifa-Boss
    fifa
    12 Interaktionen
    Fifa-Buch

    MEHR AUS GENèVE

    el-sayed
    5 Interaktionen
    Genf
    Korallen Klimawandel
    9 Interaktionen
    WHO zur Klimakrise
    Cern
    3 Interaktionen
    Am Cern
    Alexandre Fasel
    4 Interaktionen
    In Kriegen