Gianni Infantino

    Gianni Infantino: SFV sucht das Gespräch mit dem Fifa-Boss

    Nicola Wittwer
    Nicola Wittwer

    Genève,

    Fifa-Präsident Gianni Infantino verliert an Unterstützung. Zwei Landesverbände wollen seine Wiederwahl nicht mehr. Der SFV wartet ab.

    Gianni Infantino Fifa SFV
    Fifa-Präsident Gianni Infantino (l) und SFV-Präsident Peter Knäbel an der WM 2026. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Wales und England entziehen Gianni Infantino die Unterstützung zur Wiederwahl.
    • Der Schweizerische Fussballverband wartet ab und sucht das Gespräch mit dem Fifa-Chef.
    • Ursprünglich hatte der SFV einen Unterstützungsbrief verfasst, teilt er mit.

    Nach den gescheiterten WM-Investorenplänen dürfte Fifa-Präsident Gianni Infantino plötzlich nicht mehr allzu fest im Sattel sitzen. Die Wiederwahl im kommenden März könnte für den Walliser zur Zitterpartie werden.

    Mit Wales hat am Montag ein erster europäischer Fussballverband bereits offiziell seine Unterstützung für Infantinos Wiederwahl zurückgezogen.

    Ist Gianni Infantino als Fifa-Präsident noch tragbar?

    Gleiches droht vonseiten des englischen Verbands FA. Dieser hat laut «Sky News» ein Schreiben vorbereitet, mit dem er Infantino die Unterstützung zur Wiederwahl als Fifa-Präsident entziehen will.

    SFV hatte Unterstützungsbrief für Gianni Infantino verfasst

    Noch deutlich zurückhaltender sieht es diesbezüglich beim Schweizerischen Fussballverband (SFV) aus. Man werde in den kommenden Wochen mit allen Beteiligten das Gespräch suchen, zitiert der «Blick» aus einer Stellungnahme.

    «Wir haben einen Unterstützungsbrief verfasst, dies noch vor den breit diskutierten Ereignissen während der WM, die auch uns missfallen haben. Deshalb finden nun intern und auch extern mit anderen Verbänden weitere Diskussionen statt», sagt der SFV.

    Fifa Gianni Infantino
    Unter anderem die Uefa hat das Vertrauen in Gianni Infantino als Präsident der Fifa verloren. - keystone

    Infantinos WM-Investorenpläne, die er nach wenigen Tagen grossen Widerstands zurückzog, würden in diese Diskussionen mit einfliessen. «Zudem streben wir nochmals einen persönlichen Austausch mit dem Präsidenten der Fifa an», so der SFV weiter.

    Auch auf die Unterstützung aus Deutschland kann Gianni Infantino nicht mehr zählen. Während der WM 2026 teilte der DFB mit, kein Unterstützungsschreiben zur Wiederwahl unterschrieben zu haben.

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    Kommentare

    User #6124 (nicht angemeldet)

    Ja, so ist es. Der Präsident müsste hier klar Stellung beziehen

    User #5400 (nicht angemeldet)

    Der dünkel hält einfach zusammen. Wie viele Vorteile hat man bekommen das man still ist.. Hoffentlich mal kein Schweizer als Nachfolger sonst geht es gleich weiter..

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