Tausende fordern in Genf und Lausanne griffige Klima-Massnahmen
Im Nachgang des Hitzesommers sind am Samstag in Genf und Lausanne tausende Menschen auf die Strasse gegangen. Sie protestierten gegen Untätigkeit angesichts der Klimaerwärmung. Auf Plakaten stand «Es gibt keinen Planeten B» und «Das Flugzeug der Zukunft ist der Zug».

In beiden Städten marschierten die Demonstrierenden hinter einem Transparent mit der Aufschrift «Suffoquer n'est pas une fatalité» («Ersticken ist nicht unabwendbar»).
Zu den Kundgebungen aufgerufen hatten mehr als hundert Organisationen und Parteien. Der Sommer 2026 müsse als heilsamer Schock wirken, machten sie geltend. Die Demonstrierenden forderten Klima-Anpassungsmassnahmen und die Senkung des CO2-Ausstosses.
In mehreren Schweizer Städten finden am 2. Oktober ähnliche Kundgebungen statt. Laut den Organisatoren soll es sich dabei «nur um einen Anfang» handeln. Es brauche eine dauerhafte Bewegung, damit der Klimawandel politisch oberste Priorität werde. Ohne Kurswechsel könnten die Temperaturen im Sommer bis 2050 auf 50 Grad steigen, warnen sie.










