Gianni Infantino: Fifa wehrt sich gegen Kritik
Der Zoff um die WM-Investitionspläne von Gianni Infantino (56) geht in die nächste Runde. Die Fifa wirft der Uefa vor, eine «Verleumdungskampagne» zu führen.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Fifa wehrt sich gegen die scharfe Kritik um den geplanten Verkauf der WM-Anteile.
- Der Uefa wirft sie vor, eine «Verleumdungskampagne» zu führen.
Der Streit zwischen dem Weltverband Fifa und dem europäischen Fussballverband Uefa eskaliert weiter. Gegen Präsident Gianni Infantino sei eine «Schmutzkampagne» gestartet worden, findet die Fifa.
Die Uefa reichte jüngst Gerichtsdokumente ein, wobei sie die Herausgabe von Beweisen und Unterlagen durch die Fifa fordert. Es geht dabei um mögliche Strafverfahren in der Schweiz.
Der Vorwurf an Infantino: kriminelle Misswirtschaft im Zusammenhang mit dem lancierten Projekt «Fifa Forward Enterprise».
Mit einem Antrag bei einem US-Gericht verlangt die Fifa die Abweisung des Uefa-Antrags bis Ende Monat. Die Argumentation der Europäischen Fussballverbandes weise rechtliche Mängel auf, heisst es.

So sei die Gründung der FFE nur ein Vorschlag gewesen. Umgesetzt worden wäre dieser nur mit mehrheitlicher Zustimmung der Mitgliedsverbände.
«Anstatt sich an diesem demokratischen Prozess zu beteiligen, veröffentlichte die Uefa eine Pressemitteilung – den Beginn einer wochenlangen Verleumdungskampagne», so die Fifa in den Gerichtsdokumenten.
Laut der Fifa verfolge die Uefa wirtschaftliches Eigeninteresse.
















