Marcel Hirscher vor 2. Comeback? Laut FIS-Rennchef «gut erholt»
Marcel Hirscher könnte noch einmal ein Comeback im Ski-Weltcup wagen. Laut FIS-Rennchef Markus Waldner gibt es entsprechende Diskussionen mit Hollands Verband.

Das Wichtigste in Kürze
- Marcel Hirscher könnte in diesem Weltcup-Winter einen erneuten Comeback-Versuch wagen.
- Der 37-Jährige befindet sich im Austausch mit Hollands Ski-Verband und der FIS.
- Gemäss FIS-Renndirektor Markus Waldner habe sich der Österreicher «gut erholt».
Wagt Marcel Hirscher mit 37 Jahren einen erneuten Comeback-Versuch im alpinen Ski-Weltcup? Der einstige österreichische Gesamtweltcup-Dominator, der mittlerweile für Holland startet, verletzte sich vor zwei Jahren schwer. Nach nur drei Rennstarts erlitt Hirscher damals im Training einen Kreuzbandriss.
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Das erhoffte Comeback zu den Olympischen Winterspielen 2026 platzte – doch möglicherweise unternimmt Marcel Hirscher einen erneuten Anlauf: FIS-Renndirektor Markus Waldner bestätigte gegenüber dem «ORF», dass es Gespräche über seine Starterlaubnis gebe.
«Soweit wir informiert sind, hat er sich gut erholt», so Waldner über die Rekonvaleszenz des Ex-Ski-Superstars. «Er hat hart trainiert und es freut uns, dass es Marcel wieder gut geht.» Ein erneutes Comeback des Ausnahme-Skifahrers fände Waldner «natürlich cool».

Davor gibt es aber noch einige reglementarische Hürden zu nehmen. «Vom holländischen Skiverband sind uns verschiedene Regelvorschläge zugeschickt worden», bestätigt Waldner. Von den ursprünglich 20 genehmigten Wildcard-Starts sind zwar noch 17 übrig – aber die sind vor zwei Jahren genehmigt worden.
Startet Marcel Hirscher erneut im Weltcup?
Hirscher könne sich durch den Kreuzbandriss aber möglicherweise einen Verletzten-Status sichern. «Theoretisch kann er noch 17-mal mit diesem Status fahren», betont Waldner. Dafür müsse er aber für jedes Rennen eine eigene Anfrage einreichen.

Die Entscheidung über ein erneutes Comeback – zumindest von FIS-Seite – fällt in knapp zwei Wochen in der Schweiz: Beim Council-Meeting in Genf sollen die verschiedenen Szenarien für eine Einstufung des 37-Jährigen besprochen werden. Vielleicht steht Hirscher ja in Sölden im Starthaus?
















