Gianni Infantino

    Gianni Infantino: Uefa zieht Boykott-Drohung zurück

    Pascal Moser
    Pascal Moser

    Nyon,

    Der angekündigte Uefa-Boykott aller Turniere der Fifa scheint vorerst vom Tisch. Gianni Infantino (56) glaubt wohl weiter an eine Wiederwahl im März.

    Fifa Uefa
    Gianni Infantino und Aleksander Ceferin im April 2025. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Investorenpläne von Gianni Infantino schlugen hohe Wellen.
    • Die Uefa drohte damit, sämtliche Turniere der Fifa zu boykottieren.
    • Ein erstes Exempel wird offenbar nicht statuiert.

    Gross war die Empörung über die Pläne von Gianni Infantino, die WM teilweise an Investoren zu verkaufen. Viele Verbände sprachen sich deutlich gegen das Vorhaben aus. Die Uefa drohte gar mit einem Boykott sämtlicher von der Fifa organisierten Turniere.

    Gemäss «The Times» und «Sky News» scheint der Boykott allerdings vorerst vom Tisch. So sollen die Uefa-Verbände bei der in wenigen Tagen beginnende U20-WM der Juniorinnen in Polen teilnehmen.

    Traust du Gianni Infantino eine weitere Amtszeit als Fifa-Boss zu?

    Allerdings: Ein Protest gegen den umstrittenen Führungsstil des amtierenden Fifa-Präsidenten werde weiter diskutiert.

    Gianni Infantino strebt trotz des starken Gegenwindes eine weitere Amtszeit an der Spitze des Fussball-Weltverbandes an. Am 18. März findet in Marokkos Hauptstadt Rabat die Wahl statt.

    Auch Italien wendet sich von Gianni Infantino ab

    Mit Italien hat eine weitere grosse Nation dem Schweizer die Unterstützung entzogen.

    «Wir werden weiterhin an der Seite der UEFA und der anderen europäischen Verbände daran arbeiten, eine Vorstellung von Fussball zu fördern, die auf Leistung, Solidarität, Nachhaltigkeit und der zentralen Bedeutung der Fans beruht», so Verbandspräsident Giovanni Malago.

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    Kommentare

    User #2357 (nicht angemeldet)

    Und wieder mal heiße Luft,warum haben sie nicht alle die WM boykottiert das wäre ein Zeichen gewesen aber jetzt echauffieren sich die ganzen Moralapossteln und "wichtigen"Leute wenn dann das nächste Turnier ansteht ist davon nichts mehr zu hören man will ja schließlich das Geld mitnehemen.

    User #4978 (nicht angemeldet)

    Er Infantino soll endlich wissen wann er gehen soll. Er wurd oder ist wie Sepp Blatter. Geld und nie den Hals vollbekommen.Sind beide Vs und schähme mich. (Bin auch ein VS). Fussball soll für Alle amüsieren und freude und Freude machen. Nur das Geld und nochmals das Geld ist bei ihnen wichtig. (Tranfetsummen Eintrittsgeld etc) Habe nur noch ein Wort- Geldgierige Leute habt noch vielllll Spass

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