Gianni Infantino: Uefa zieht Boykott-Drohung zurück
Der angekündigte Uefa-Boykott aller Turniere der Fifa scheint vorerst vom Tisch. Gianni Infantino (56) glaubt wohl weiter an eine Wiederwahl im März.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Investorenpläne von Gianni Infantino schlugen hohe Wellen.
- Die Uefa drohte damit, sämtliche Turniere der Fifa zu boykottieren.
- Ein erstes Exempel wird offenbar nicht statuiert.
Gross war die Empörung über die Pläne von Gianni Infantino, die WM teilweise an Investoren zu verkaufen. Viele Verbände sprachen sich deutlich gegen das Vorhaben aus. Die Uefa drohte gar mit einem Boykott sämtlicher von der Fifa organisierten Turniere.
Gemäss «The Times» und «Sky News» scheint der Boykott allerdings vorerst vom Tisch. So sollen die Uefa-Verbände bei der in wenigen Tagen beginnende U20-WM der Juniorinnen in Polen teilnehmen.
Allerdings: Ein Protest gegen den umstrittenen Führungsstil des amtierenden Fifa-Präsidenten werde weiter diskutiert.
Gianni Infantino strebt trotz des starken Gegenwindes eine weitere Amtszeit an der Spitze des Fussball-Weltverbandes an. Am 18. März findet in Marokkos Hauptstadt Rabat die Wahl statt.
Auch Italien wendet sich von Gianni Infantino ab
Mit Italien hat eine weitere grosse Nation dem Schweizer die Unterstützung entzogen.
«Wir werden weiterhin an der Seite der UEFA und der anderen europäischen Verbände daran arbeiten, eine Vorstellung von Fussball zu fördern, die auf Leistung, Solidarität, Nachhaltigkeit und der zentralen Bedeutung der Fans beruht», so Verbandspräsident Giovanni Malago.
















