Die Kärcher AG auf Abfalljagd am Furtbach
Rund 40 Mitarbeiter, Freunde und Bekannte der Kärcher AG machten sich am Mittwoch in Dällikon ZH auf den Weg, um den Abfall am Furtbach zu beseitigen.

Das Wichtigste in Kürze
- Fünf Gruppen sammelten auf fünf Kilometern in Dällikon ZH achtlos weggeworfenen Abfall.
- Der Einsatz bewahrte den Furtbach vor 41 Kilogramm Müll und 200 Zigarettenstummeln.
- Die Aktion sensibilisierte für Gewässerschutz und gemeinsames Engagement gegen Littering.
Am Mittwoch und Donnerstag fand in Dällikon ZH der nationale Clean-Up-Day statt. An über 650 Aufräum-Aktionen räumen an diesen beiden Tagen Schulklassen, Vereine und Unternehmen Plätze, Strassen und Wiesen auf und setzen damit ein nachhaltiges Zeichen gegen Littering und für eine saubere Umwelt.
Die Kärcher AG hatte dazu an ihrem Sitz in Dällikon bereits am Mittwochnachmittag eine Aktion gestartet, das Ziel, am Furtbach entlang aufzuräumen. Alle Kärcher-Standorte weltweit würden für den Clean-Up-Day eine Aktion planen, so der Marketing Director Marcel Sutter.
Damit wolle das Familienunternehmen Engagement in der Bekämpfung von Littering zeigen und dazu aufrufen, dass es nur Miteinander möglich ist, den öffentlichen Raum sauber zu halten. Und da der Kärcher AG der Gewässerschutz sehr am Herzen liegt, lag die Entscheidung in Dällikon nahe, den Furtbach auszuwählen.
Während das Unternehmen beim Clean-Up-Day 2024 auf Schülerpower gesetzt hatte, waren es am Mittwoch Mitarbeiter, Familie und Bekannte, welche sich mit Kneifzange und Zigarettenstummel-Sauger auf den Weg machten.

Marcel Sutter begrüsste die muntere Truppe, welche sich auch von einigen Regentropfen nicht beeindrucken liess und meinte, dass ein einziger Zigarettenstummel 1000 Liter Wasser verseuchen könne. Dem wolle man vorbeugen. In fünf Gruppen ging es rund 5 Kilometer im Radius des Kärcher-Hauptsitzes ans Werk.

Zuvor richtete aber auch Gemeindepräsident Stefan Schibli noch einige Worte an die Anwesenden. Der heutige Gemeindepräsident erinnert sich noch gut an die Zeit, in welcher er als Werkvorsteher sozusagen als Abfallminister amtete und bedankte sich für den Einsatz der Kärcher AG. Trotzdem sei es bedenklich, dass solch ein Einsatz überhaupt nötig sei, nur, weil einige Leute ihren Abfall nicht standesgemäss entsorgen würden.
Die Unterstützung, welche die engagierten Abfallsammler somit dem Werkhof Dällikon bieten würden, sei toll. «Gehen wir dem Abfall auf die Spur und setzen ein Zeichen dafür, dass man miteinander die Schweiz als eines der saubersten Länder auch als dieses erhalten kann», so Sutter.

Nach getaner Arbeit konnten sich alle mit Speis und Trank stärken und den Tag ausklingen lassen. Der Einsatz der Gruppe hat sich gelohnt. So wurden 41 kg Abfall, 165 Aludosen, 52 Petflaschen, 23 Glasflaschen und 200 Zigistummel gesammelt, welche der Umwelt somit nicht mehr zur Last fallen.






