Donald Trump angerufen? Gianni Infantino: «Das ist frei erfunden»
Jetzt schlägt Gianni Infantino zurück! Der Fifa-Präsident sagt, der Bericht, er habe Donald Trump um Unterstützung gebeten, sei «frei erfunden».

Das Wichtigste in Kürze
- Die «Times» berichtete: Infantino habe nach massiver Kritik bei Trump um Hilfe gefleht.
- Nun wehrt sich der Fifa-Präsident: «Das ist frei erfunden.»
Jetzt schlägt Gianni Infantino (56) zurück! Zuletzt machten Berichte die Runde, dass der Fifa-Präsident bei US-Präsident Donald Trump (80) um Hilfe gebeten habe. Nun lässt der Walliser auf dem offiziellen X-Kanal der Fifa verlauten:
«Der Fifa-Präsident hat keinen Anruf beim US-Präsidenten oder anderen Mitgliedern seiner Administration gemacht in diesen Tagen. Das ist frei erfunden.»

Es ist das nächste Kapitel im Infantino-Wirbel.
Darum ist Gianni Infantino unter Druck
Nachdem seine Investoren-Pläne zerschlagen wurden kam es zu einer Klags-Androhung der Uefa. Danach haben ihm erste Nationalverbände ihre Unterstützung entzogen. Wales, Serbien, Schweden und zuletzt auch England stehen künftig nicht mehr hinter dem amtierenden Weltverbands-Boss.
Dann vermeldete die «New York Post», dass sich Gianni Infantino zuletzt auch vergeblich um die Unterstützung der US-Regierung bemühte.
US-Präsident Donald Trump soll bei Infantino-Anrufen gar nicht ans Telefon gehen. Auch bei Staatssekretär Marco Rubio sei Infantino dem Bericht zufolge abgeblitzt.
Auch die USA widersprechen den Berichten der «New York Post»
Das US-Aussenministerium erklärte auf die Berichte der «New York Post» danach öffentlich: Es gebe keine Pläne für eine Teleonat oder Treffen zwischen Rubio und Infantino.

Der stellvertretende Staatssekretär für globale Öffentlichkeitsarbeit, Dylan Johnson, schrieb gestern auf X:
«Es gibt keine Pläne von Aussenminister Rubio mit Infantino zu sprechen und es gibt diesen Morgen kein Telefonat. Die ‹New York Post› soll ihre Quellen checken oder sie hätten uns direkt fragen sollen.»

Über diese Recherchen berichtete anschliessend auch «The Times». Nun meldete sich Infantino auf X direkt unter den «Times»-Beitrag zu Wort.
Nächstes Jahr stehen bei der Fifa Wahlen an. Am 18. März möchte sich Infantino gerne ein letztes Mal zum Präsidenten wählen lassen. Doch der Widerstand wächst.
Hinter den Kulissen läuft der Infantino-Sturz an
Gemäss dem «Telegraph» laufen in Europa die Bemühungen zum Sturz von Gianni Infantino auf Hochtouren. Die Uefa sei damit beschäftigt, bei den Konföderationen und Nationalverbänden in Asien und Afrika um Unterstützung zu werben.
Der einflussreiche englische Verband FA habe dabei eine Vorreiterrolle eingenommen.

Der wahrscheinlichste Unterstützer der Uefa ist nach aktuellem Ermessen die nord- und mittelamerikanische Concacaf. Die afrikanische Konföderation CAF und der Asien-Verband AFC schweigen bisher zur Personalie des Fifa-Präsidenten. Aufgrund der dreimonatigen Vorlaufzeit für ein Misstrauensvotum drängt vor dem Fifa-Kongress im März aber die Zeit.
















