Gianni Infantino: Erste grosse Fussball-Nation wendet sich ab
Die umstrittenen WM-Pläne bringen Gianni Infantino in immer grössere Bedrängnis. Mittlerweile hat sich bereits ein Verband von ihm abgewandt.

Das Wichtigste in Kürze
- Der Druck auf Gianni Infantino wird immer grösser.
- Jetzt entzieht ihm der englische Verband das Vertrauen.
- Eine weitere Amtszeit des Wallisers wird unwahrscheinlicher.
Schon während der WM 2026 hat sich Gianni Infantino mit diversen Aktionen bei den Fans ins Abseits geschossen. Sein enges Verhältnis zu Donald Trump und die Begnadigung von US-Stürmer Balogun wurden stark kritisiert.
Unmittelbar nach dem Turnier bringt der 56-jährige Schweizer das Fass zum Überlaufen: Sein Plan, die WM künftig teilweise zu privatisieren, löst eine Welle der Entrüstung aus. Und hat für Infantino Konsequenzen.
Der öffentliche Druck wird auch für ihn zu gross, er wirft das Vorhaben über Board. Doch damit scheinen die Wogen längst nicht geglättet.

Wie «Sky News» berichtet, macht der englische Fussballverband (FA) ernst. Dieser bereite derzeit ein Schreiben vor, mit dem er Infantino die Unterstützung zur Wiederwahl als Fifa-Präsident entziehen will.
Zuvor wendete sich bereits der walisische Verband vom Walliser ab.
Muss Gianni Infantino sein Amt abgeben?
Trotz starker Kritik hält Gianni Infantino am Vorhaben fest, sich kommenden März zur Wiederwahl zu stellen. Es wäre seine vierte und damit letzte Amtszeit als Chef des Weltfussballverbands.

Einen offiziellen Gegenkandidaten gibt es bislang nicht. Als mögliche Nachfolger werden Uefa-Präsident Aleksander Ceferin, der Präsident des asiatischen Fussballverbands Scheich Salman bin Ibrahim Al Chalifa, Concacaf-Boss Victor Montagliani sowie FIFA-Generalsekretär Mattias Grafström gehandelt.
















