Gianni Infantino fühlt sich «isoliert»: Trump lehnt seine Anrufe ab!
Die Luft wird immer dünner für Fifa-Präsident Gianni Infantino. Nun fehlt dem Schweizer offenbar auch die erhoffte Rückendeckung aus dem Weissen Haus.

Das Wichtigste in Kürze
- Gianni Infantino hofft auf Rückendeckung aus dem Oval Office – offenbar vergebens.
- Trump zeigt dem Fifa-Präsidenten die kalte Schulter, geht nicht mal ans Telefon.
- Infantino fühle sich angesichts der negativen Berichterstattung zunehmend isoliert.
Nach dem blamablen Scheitern seiner Pläne, Anteile an der Fussball-WM zu verkaufen, bangt Gianni Infantino um seinen Job: Der Fifa-Präsident gerät zunehmend unter Druck, verliert den Rückhalt einflussreicher Verbände. Beim Fifa-Kongress im März 2027 droht dem Amtsinhaber statt einer widerstandslosen Wiederwahl eine Kampfabstimmung.
Wie verzweifelt der 56-Jährige mittlerweile um seinen Posten kämpft, zeigt ein neuer Bericht: Gemäss der «New York Post» hofft Infantino, dass die Unterstützung von US-Präsident Donald Trump seinen Kopf aus der Schlinge zieht. Dumm nur: Aus dem Oval Office kommt derzeit keine solche Unterstützung ...
Die Trump-Familie – konkret Josh Kushner, Bruder von Trumps Schwiegersohn Jared Kushner – war Teil der Fifa-Investoren-Pläne. Nachdem diese geplatzt sind, scheint Trump kein Interesse mehr daran zu haben, Infantino Rückendeckung zu spendieren. Trotzdem habe Infantino unter anderem den Kontakt zu US-Staatssekretär Marco Rubio gesucht.

«Er wollte sich mit dem Staatssekretär austauschen, wie der Fussball für die USA ein Instrument der ‹Soft Power› sein kann. Aber wir alle wissen, dass es nur darum geht, seinen Job zu retten», wird eine Quelle zitiert. Das US-Aussenministerium betonte unterdessen, dass es kein solches Telefonat zwischen Infantino und Rubio geplant habe.
Trump geht bei Gianni Infantino nicht mehr ans Telefon
Eine andere Quelle erklärte gegenüber der «New York Post» unterdessen, Gianni Infantino fühle sich «isoliert» ob der negativen Berichterstattung. «Er sucht nach bedeutenden Verbündeten, die ihn öffentlich unterstützen», so die Quelle. Bislang sind diese Verbündeten aber nicht in Erscheinung getreten.

Dazu passt auch, dass Infantino bei seinem Busenfreund Trump derzeit offenbar die kalte Schulter gezeigt bekommt. Dem Bericht zufolge habe der Fifa-Präsident seit dem Kollaps seiner Verkaufspläne mehrfach versucht, den US-Supremo am Telefon zu erreichen. Trump gehe aber nicht ran, so die Berichte.
















