Max Verstappen überragt im ersten freien Training zum Monza-GP alle. Der Holländer nimmt Leclerc im Ferrari mehr als drei Zehntel ab.
Max Verstappen beim Training zum Grossen Preis von Italien in Monza.
Max Verstappen beim Training zum Grossen Preis von Italien in Monza. - Antonio Calanni/AP/dpa

Formel-1-Weltmeister und WM-Spitzenreiter Max Verstappen hat im letzten Freien Training vor der Qualifikation zum Grossen Preis von Italien die klar schnellste Runde gedreht.

Der 24 Jahre alte Red-Bull-Star aus den Niederlanden verwies Charles Leclerc im Ferrari auf den zweiten Platz mit einem Vorsprung von 0,347 Sekunden. Dritter wurde auf dem Hochgeschwindigkeitskurs in Monza Verstappens Teamkollege Sergio Perez vor Leclercs Stallrivalen Carlos Sainz.

Verstappen, der im Klassement mit 109 Punkten klar führt, Perez und Sainz gehören aber zu den vielen Fahrern, die nach dem Einbau neuer Motoren und Getriebeteile in der Startaufstellung am Sonntag (15.00 Uhr/Sky) strafversetzt werden.

Für Mick Schumacher setzte sich die Pannenserie auch vor der Qualifikation fort. Am Freitag hatte er im ersten Freien Training zugunsten von Antonio Giovinazzi pausieren müssen, in der zweiten einstündigen Einheit stoppte ein defekter Motor den Haas-Rennwagen den 23 Jahre alten Deutschen nach nur neun Trainingsrunden.

Am Samstag ging es für ihn dann lange auch wieder nicht auf die Strecke. Der Grund diesmal: Ein Problem mit der Kupplung. Erst in den Schlussminuten konnte er ein bisschen üben und kam auf den vorletzten Platz. Weil aber auch in seinem Wagen Motor- und Getriebeteile gewechselt werden mussten, die über das erlaubte Kontingent hinausgingen, wird auch er strafversetzt werden. Kumpel und Landsmann Sebastian Vettel belegte im Aston Martin nur den 17. Rang.

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