Corinne Suter bei zweitem Abfahrts-Sieg von Pirovano Dritte
Laura Pirovano schreibt in ihrer Heimat eine besondere Geschichte. Corinne Suter steigert sich und steht auf dem Podest.

Das Wichtigste in Kürze
- Zum zweiten Mal innert 24 Stunden gewinnt Laura Pirovano mit einem Hundertstel Vorsprung.
- Corinne Suter fährt bei der zweiten Abfahrt in Val di Fassa auf den dritten Rang.
- Nur fünf Hundertstel fehlen zum Sieg.
Laura Pirovano doppelt in der zweiten Abfahrt in Val di Fassa nach! Nach ihrem ersten Weltcup-Podestplatz und -Sieg am Freitag gewinnt die Italienerin das Heimrennen auch am Samstag.
Unglaublich: Sowohl am Freitag als auch am Samstag beträgt ihr Vorsprung auf Rang zwei nur eine Hundertstelsekunde!

Am Samstag geht der zweite Rang an Cornelia Hütter aus Österreich. Die 33-Jährige zeigt im Norden Italiens eine starke Fahrt und nimmt der vor ihr führenden Olympiasiegerin Breezy Johnson 63 Hundertstel ab.
Corinne Suter hauchdünn dahinter
Zittern muss Lokalmatadorin Pirovano nur noch bei der Fahrt von Corinne Suter. Die Schwyzerin liegt zwischenzeitlich über drei Zehntel vorne. Im Ziel fehlen ihr mickrige fünf Hundertstel auf die Bestzeit – Rang drei!

Als sie im Ziel ankam, hätte sie ein solches Ergebnis nicht erwartet. «Mega cool und eine gute Antwort auf gestern», sagt Suter zu SRF. Am Freitag wurde sie in der ersten Abfahrt noch Achte.
Die fünf Hundertstel «würde ich finden», sagt Suter. Doch ärgern tut sie sich über den Mini-Vorsprung nicht.

Zuletzt konnte Suter mehrere Top-Ergebnisse einfahren – auch einen Sieg. «Ich fahre wieder Ski, nicht der Ski mit mir. So macht es mega Spass.»
Pirovano nach Doppelsieg Abfahrts-Leaderin
Gesamtweltcup-Jägerin Emma Aicher, am Freitag um besagte Hundertstelsekunde «nur» Zweite, verpasst am Samstag wegen eines Fehlers die Top 10.
Vor der letzten Abfahrt beim Saisonfinal in Lillehammer (NOR) führt statt der Deutschen nun Pirovano den Abfahrts-Weltcup an.
Beide Athletinnen überholen in der Wertung Lindsey Vonn. Die US-Amerikanerin bestreitet aufgrund ihrer schweren Verletzung an Olympia 2026 diese Saison kein Rennen mehr.
Jasmine Flury (+1,06) klassiert sich am Samstag auf Rang zwölf. Stefanie Grob (+1,31) auf Rang 18.
Malorie Blanc (+1,62), Janine Schmitt (+1,91), Jasmina Suter (+2,40), Delia Durrer (2,43), Daria Zurlinden (+2,80) und Jasmin Mathis (+2,98) landen ausserhalb der besten 20.
Am Sonntag (10.45 Uhr) steht für die Skifahrerinnen zum Abschluss des Wochenendes in Val di Fassa ein Super-G auf dem Programm.
















