Iran-Krieg: Trump will Kurden nicht einbinden
Israel konnte den iranischen Führer Ajatollah Ali Chamenei ausschalten. Auch zahlreiche weitere Mitglieder der Führungsriege wurden getötet.Alle Neuigkeiten l

Das Wichtigste in Kürze
- Vor einer Woche griffen Israel und die USA den Iran an und starteten so den Krieg.
- Beide Seiten zeigen sich weiterhin unnachgiebig.
Seit einer Woche tobt der Iran-Krieg. Israel und die USA haben zuerst den Iran angegriffen. Das Land reagiert mit Gegenschlägen, auch auf andere Golfstaaten. Dadurch strandeten tausende europäische Auswanderer und Touristen.
Israel konnte den iranischen Führer Ajatollah Ali Chamenei ausschalten. Auch zahlreiche weitere Mitglieder der Führungsriege wurden getötet.
Alle Neuigkeiten liest du hier im Ticker:
Trump will Kurden nicht in Iran-Krieg einbinden
00.02: Trump hat die Einbindung von Kurden in den Iran-Krieg ausgeschlossen. Kurdische Kämpfer in der Region seien bereit dazu, aber er habe ihnen gesagt, dass er das nicht wolle, sagte Trump an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One vor Journalisten.
Die USA hätten eine gute Beziehung zu den Kurden, «aber wir wollen den Krieg nicht komplizierter machen, als er ohnehin schon ist», sagte Trump.

Viele iranische Kurden leben wegen der systematischen Verfolgung in ihrer Heimat im benachbarten Irak. Einige sehen jetzt die Chance, Irans Regierung zu stürzen und in einer möglichen neuen Regierung auch dort mehr Schutz und Freiheiten zu erlangen.
Israels Armee setzt Angriffe im Libanon fort
23.43: Die israelische Armee setzt ihre Angriffe auf die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Libanon auch in dieser Nacht fort. In den als Dahija bezeichneten südlichen Vororten der Hauptstadt Beirut werde Infrastruktur der Miliz bombardiert, schrieb die Armee auf Telegram. Kurz zuvor hatte sie nach eigenen Angaben in Reaktion auf einen Raketenbeschuss aus dem Libanon eine Abschussanlage der Schiiten-Miliz attackiert und zerstört.
Trump an Starmer: Brauchen eure Flugzeugträger nicht mehr
23.01: Trump hat die aus seiner Sicht zu späte Bereitschaft zur Unterstützung durch den Verbündeten Grossbritannien im Iran-Krieg kritisiert. Das Vereinigte Königreich, «unser einst grossartiger Verbündeter», erwäge nun ernsthaft, zwei Flugzeugträger in den Nahen Osten zu verlegen, behauptete Trump auf seiner Plattform Truth Social.
«Das ist OK, Premierminister (Keir) Starmer, wir brauchen sie nicht mehr – aber wir werden uns daran erinnern.» Man brauche keine Leute, die sich erst dann an Kriegen beteiligten, wenn sie bereits gewonnen seien, kritisierte Trump.
Israels Militär: Auch iranische Ölreserven angegriffen
22.30: Das israelische Militär hat nach Angaben eines Militärsprechers erstmals die nationalen Ölreserven des Irans in Teheran angegriffen. Ein Militärsprecher sagte, dies sei ein Teil der Massnahmen gegen Einrichtungen der iranischen Führung. Es seien etwa 30 Öltanks angegriffen worden.
In einer späteren Militärmitteilung war von «mehreren Treibstofflagern» die Rede. Die iranischen Streitkräfte nutzten diese Tanks für ihre militärische Infrastruktur, hiess es. Über sie werde Treibstoff an verschiedene Abnehmer verteilt, darunter auch militärische Einrichtungen im Iran.

Nach Angaben des iranischen Staatssenders IRIB bestätigten die Revolutionsgarden (IRGC) die Bombardierung einer Ölraffinerie im Süden der Hauptstadt Teheran. Als Reaktion sei die Ölanlage im israelischen Haifa mit Raketen beschossen worden, so die IRGC in einer Mitteilung.
In sozialen Medien wurden Videos und Bilder aus Teheran geteilt, auf denen massive Flammen zu sehen waren. Am Abend hatte das israelische Militär eine weitere Angriffswelle gegen den Iran angekündigt.
















