E-ID

    Auslandschweizerrat für Einführung der E-ID

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Der Auslandschweizerrat rät zur Einführung der E-ID. Sie würde Behördengänge erleichtern und die Grundlage für ein E-Voting darstellen.

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    Mit 50,4 Prozent Ja wurde die E-ID-Vorlage am 28. September knapp angenommen. (Archivbild) - keystone

    Der Auslandschweizerrat plädiert für die Einführung einer E-ID. An seiner Sitzung am Samstag in Bern verabschiedete er eine Resolution mit der Empfehlung zu einem Ja zum E-ID-Gesetz in der Volksabstimmung vom 28. September. Die Auslandschweizer-Organisation, dessen oberstes Organ der Auslandschweizerrat ist, vertritt die über 826'000 Schweizerinnen und Schweizer im Ausland.

    Für im Ausland lebende Schweizerinnen und Schweizer sei der Zugang zu Schweizer Behörden oft mühsam – bedingt durch geografische Distanz, Zeitverschiebung und bürokratische Hürden, heisst es auf der Homepage der Auslandschweizer-Organisation zur Resolution.

    Ausbau von E-Government

    Die Einführung eines staatlichen elektronischen Identitätsnachweises, der E-ID, sei ein entscheidender Schritt, um digitale Behördendienste (E-Government) auszubauen und einfacher nutzbar zu machen. Damit könnten Auslandschweizerinnen und -schweizer ihre administrativen Angelegenheiten unabhängig von Ort und Zeit effizient erledigen.

    Eine staatliche E-ID schaffe die Voraussetzungen für eine sichere digitale Identifikation und sei somit eine wichtige Grundlage für zukunftsweisende Beteiligungsformen wie E-Voting oder das elektronische Sammeln von Unterschriften für Volksinitiativen und Referenden (E-Collecting).

    Auslandschweizerrat mit vielen Neumitgliedern

    Deshalb befürworte der Auslandschweizerrat die Prüfung und Einführung solcher digitaler Partizipationsmöglichkeiten. Sie würden es Auslandschweizerinnen und -schweizern wesentlich erleichtern, ihre politischen Rechte auszuüben – «einfach, sicher und zeitgemäss».

    Im Bundeshaus in Bern trafen sich am Samstag über hundert Auslandschweizerinnen und -schweizer zur ersten Sitzung der neuen Legislatur des Auslandschweizerrates. Sie wurden von Nationalratspräsidentin Maja Riniker begrüsst.

    Von den 120 Ratsmitgliedern sind 71 neu im Amt. Die Delegierten werden von den Auslandschweizergemeinschaften ihrer jeweiligen Region gewählt und vertreten diese nun im Rat. Dieses Jahr wurde erstmals über ein Drittel von ihnen mit einem E-Voting-Tool direkt gewählt.

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    Kommentare

    User #3694 (nicht angemeldet)

    Wir leben in Spanien und die Meinung der Behörden,Transportunternehmer und Banken ist ein; Akzeptieren wir nicht. Das ergab meine persönliche Nachfrage bei den Stellen 😆

    User #235 (nicht angemeldet)

    FYI Man konnte ohne solche E-ID online aus dem Ausland wählen, man hat einen Code erhalten oder so was. Die Medien versuchen weiterhin es uns schmackhaft zu machen, dass dieses Ding etwas so Tolles ist, das man es haben muss, dabei die Wahrheit hinter Kulisse sieht dann ganz anders aus. Manipulation pur, lass euch nicht überrumpeln!!! an Bern; nochmals NEIN, wie damals!! Das Ding ist nur für die Überwachung, mehr nicht!

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