Nahost-Konflikt

    Sydney: Massenprotest gegen Israels Gaza-Politik

    Keystone-SDA
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    Australien,

    Am Sonntag protestieren tausende Menschen in Sydney gegen das militärische Vorgehen Israels im Gazastreifen. Mit dabei ist auch WikiLeaks-Gründer Assange.

    Demonstration Gaza Israel Sydney
    In Sydney gehen tausende Menschen gegen das Vorgehen Israels im Gazastreifen auf die Strasse. - keystone

    Tausende Menschen haben in der australischen Küstenmetropole Sydney gegen das militärische Vorgehen Israels im Gazastreifen und die Lage der dortigen Zivilbevölkerung protestiert. Die Polizei schätzte die Teilnehmerzahl laut der australischen Nachrichtenagentur AAP auf etwa 25.000. Die Menschen zogen während der Demonstration auch über die ikonische Hafenbrücke Sydneys, die Harbour Bridge.

    Neben australischen Politikern, allen voran der Labour Partei, nahm auch Wikileaks-Mitgründer Julian Assange teil, wie auf Fotos zu sehen war. Die Polizei hatte dem Bericht zufolge zuvor gewarnt, sofort einzuschreiten, sollte ein friedlicher Protest in Gewalt umschlagen.

    Die Demonstration fand demnach gegen den Willen von Chris Minns, dem Premierminister des Bundesstaates New South Wales statt: Er hatte davon gesprochen, dass die Stadt in Chaos abrutschen würde.

    Politiker unterstützen den Protestmarsch

    Der frühere Aussenminister Australiens Bob Carr nahm ebenfalls am Protestmarsch teil und sagte in einer Erklärung «Australier wollen dass Israels Regierung die humanitäre Blockade sowie das Töten und Hungern im Gazastreifen beendet».

    Terroristen der Hamas und anderer Islamistenorganisationen hatten am 7. Oktober 2023 mehr als 250 Menschen aus Israel in den Gazastreifen verschleppt. Etwa 1.200 Menschen wurden getötet.

    Das beispiellose Massaker sowie die Geiselnahmen lösten den Gaza-Krieg aus. Seither wurden nach Angaben der von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde mehr als 60.000 Menschen in dem abgeriegelten Küstengebiet getötet.

    Die humanitäre Krise im Gazastreifen

    Die unabhängig nicht überprüfbare Zahl unterscheidet nicht zwischen Zivilisten und Kämpfern. Israel betont, in dem dicht besiegelten Küstenstreifen nicht gegen die Bevölkerung zu kämpfen, sondern gegen die islamistische Terrororganisation Hamas.

    Kommentare

    User #4792 (nicht angemeldet)

    Sind die Geiseln frei? Oder sind das einfach Freunde des .slam? Beides wäre natürlich OK, es nimmt mich nur Wunder.

    User #2841 (nicht angemeldet)

    Wir gedenken den Geiseln. Den Lebenden und den ermordeten.

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