Donald Trump: «Waffenruhe mit Iran so schwach wie noch nie»
Donald Trump bezeichnet die Waffenruhe mit dem Iran als «so schwach wie nie» – und schiebt die Schuld auf einen «dämlichen Vorschlag» aus Teheran.

Das Wichtigste in Kürze
- Trump bezeichnet die Waffenruhe mit dem Iran als «so schwach wie nie zuvor».
- Teheran fordert Reparationen, ein Ende der Sanktionen und Kontrolle über Hormus.
- Trump berät am Montagabend (Ortszeit) mit dem Sicherheitsteam über das weitere Vorgehen.
Die seit fast fünf Wochen geltende Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran steht auf der Kippe. US-Präsident Donald Trump zeigt sich schwer verärgert über einen neuen Vorschlag aus Teheran zur Beendigung des Krieges.
«Sie ist so schwach wie nie, nachdem ich diesen Mist gelesen habe», sagte Trump in Washington. Die Feuerpause liege quasi auf der Intensivstation. Eine diplomatische Lösung hält er dennoch weiterhin für möglich.
Im iranischen Plan fordert Teheran laut Staatsmedien Reparationen für die Kriegsschäden, ein Ende der Sanktionen und die Freigabe beschlagnahmter Vermögenswerte. Auch die volle Souveränität über die Strasse von Hormus steht auf der Liste. Der Streit über das Atomprogramm spielt im Vorschlag keine Rolle.
Am Montagabend (Ortszeit) wollte Trump mit seinem Sicherheitsteam – darunter Vize JD Vance und Aussenminister Marco Rubio – das weitere Vorgehen beraten. Irans Parlamentssprecher Mohammed Bagher Ghalibaf gab sich auf X kämpferisch: «Wir sind auf alle Optionen vorbereitet.»
Im Nau.ch-Ticker erfährst du alles rund um den Iran-Krieg:
Trump: «Waffenruhe mit Iran so schwach wie noch nie»
03.33: Die seit fast fünf Wochen dauernde Waffenruhe mit dem Iran hängt nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump nur noch am seidenen Faden. Grund dafür sei der «dämliche Vorschlag» aus Teheran zur Beendigung des Krieges, sagte er in Washington. «Sie ist so schwach wie nie, nachdem ich diesen Mist gelesen habe.»
Trump sagte, die Feuerpause liege quasi auf der Intensivstation, wo ein Arzt hereinkomme und sage: «Sir, Ihr Angehöriger hat eine Überlebenschance von etwa einem Prozent». Dennoch glaube er weiterhin, dass eine diplomatische Lösung noch möglich sei, sagte er auf Nachfrage eines Journalisten.
USA erhöhen Druck auf Iran mit weiteren Sanktionen
00.01: Die US-Regierung verschärft den ökonomischen Druck auf den Iran weiter. Sie verhängte Sanktionen gegen mehrere Personen und Unternehmen, darunter Firmen mit Sitz in Hongkong und den Vereinigten Arabischen Emiraten, wie das US-Finanzministerium mitteilte. Die USA werfen ihnen vor, den Verkauf und den Transport iranischen Öls durch die iranischen Revolutionsgarden nach China unterstützt zu haben.

Die Revolutionsgarden nutzten Tarnfirmen, «um ihre Rolle bei den Ölverkäufen zu verschleiern und die Einnahmen an das iranische Regime weiterzuleiten», hiess es. Die USA arbeiten demnach weiter daran, der Führung der Islamischen Republik die Mittel für ihre Waffenprogramme, terroristischen Stellvertreter und nuklearen Ambitionen zu entziehen, betonte US-Finanzminister Scott Bessent.















