Trump nennt Irans Antwort inakzeptabel und droht
Trump weist die iranische Antwort zu einem Friedensabkommen schroff zurück und droht Teheran mit weiteren Konsequenzen.

Der Iran hat seine Antwort auf den US-Friedensvorschlag über den Vermittler Pakistan an Washington weitergeleitet. Wie das «SRF» berichtet, lehnte US-Präsident Donald Trump die iranische Reaktion umgehend ab.
Trump schrieb auf seiner Plattform Truth Social, er habe die Antwort der «sogenannten Vertreter» des Irans gelesen. «Das gefällt mir nicht – VÖLLIG INAKZEPTABEL», liess er verlauten, wie das «Handelsblatt» zitiert.
Bereits Stunden vor seiner Truth-Social-Meldung hatte Trump Teheran direkt gedroht. Auf derselben Plattform schrieb er, die Iraner «werden nicht mehr lange lachen», wie das «Handelsblatt» weiter berichtet.
US-Plan mit 14 Punkten
Der US-Vorschlag umfasst laut dem «Handelsblatt» einen 14-Punkte-Plan als Absichtserklärung.
Dieser soll einen Rahmen für zunächst 30 Tage dauernde Verhandlungen schaffen, um den Krieg zu beenden.
Diskutiert werden dabei unter anderem eine Lockerung von US-Sanktionen und Vereinbarungen zur Strasse von Hormus. Auch die Zukunft des iranischen Atomprogramms soll verhandelt werden.
Irans Gegenforderungen
Der iranische Gegenvorschlag geht in eine andere Richtung: Teheran fordert ein sofortiges Ende des Krieges an allen Fronten, wie «ZDFheute» unter Berufung auf die Agentur Tasnim berichtet.
Zudem verlange der Iran einen Stopp der US-Seeblockade, Sanktionsaufhebungen und Garantien gegen weitere Angriffe.

Besonders brisant: Iranische Medien berichten, Teheran bestehe auf Kriegsreparationen durch die USA, so «ZDFheute». Der US-Plan hingegen sei von der Führung in Teheran als Aufforderung zur Kapitulation gewertet worden.
Teheran zeigt sich unbeeindruckt
Die den Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim reagierte auf Trumps Aussagen gelassen.
Niemand im Iran schreibe Vorschläge, um Trump zu gefallen, zitiert das «Handelsblatt» eine informierte Quelle aus Teheran.
Unterdessen hat der kleine Golfstaat Kuwait mutmasslich iranische Drohnenangriffe gemeldet, obwohl eine Waffenruhe gilt. Auch aus den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde neuer Beschuss gemeldet, wie das «SRF» berichtet.












