Zwei Tote und mehrere Verletzte nach Schüssen in Nizza

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Frankreich,

Schüsse in einem Problemviertel von Nizza fordern zwei Tote und sechs Verletzte – der Bürgermeister spricht von einem «Krieg» gegen den Drogenhandel.

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Die Tat in Nizza steht laut Behörden in direktem Zusammenhang mit dem Drogenhandel (Symbolbild). - Keystone

Zwei Menschen sind durch Schüsse nahe einem Drogen-Hotspot in Nizza an der Côte d'Azur getötet und sechs weitere teils schwer verletzt worden. Der Fahrer eines Elektrorollers habe vor einem Lebensmittelgeschäft angehalten und mit einer Pistole das Feuer eröffnet, teilte der zuständige Staatsanwalt mit. Am Tatort seien 17 Patronenhülsen sichergestellt worden. Der Schütze sei zunächst weggefahren und dann mit einem in der Nähe geparkten Auto geflüchtet.

Laut Behörden steht die Tat in direktem Zusammenhang mit dem Drogenhandel. Der Stadtteil «Les Moulins» ist immer wieder Schauplatz von Gewalttaten und gilt als Problemviertel.

Eine Untersuchung unter anderem wegen Verdachts der vorsätzlichen Tötung in einer organisierten Bande wurde eingeleitet. Unter den Verletzten hätten drei Personen Vorstrafen im Zusammenhang mit Drogenhandel, hiess es seitens des Staatsanwalts. Die Verstorbenen dagegen hatten keine derartigen Vorstrafen.

Der neue Bürgermeister Éric Ciotti forderte auf der Plattform X eine «angemessene Reaktion» und bemängelte die Personalausstattung, die der Stadt seit Jahren schmerzlich fehle. Er sprach von einem «Krieg» gegen den Drogenhandel.

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