Coronavirus: Risiko-Patienten müssen wohl jährlich zur Impfung

    Aline Klötzli
    Aline Klötzli

    USA,

    Das Coronavirus grassiert weiterhin stark. Laut Pfizer-CEO Albert Bourla könnte eine jährliche Impfung notwendig werden – vor allem für Risikopersonen.

    Albert Bourla Coronavirus
    ARCHIV - 24.01.2018, Schweiz, Davos: Albert Bourla, Vorstandsmitglied vom Pharmakonzern Pfizer, spricht in Davos während einer Paneldiskussion beim Weltwirtschaftsforum. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Es wird geboostert und teils zum vierten Mal geimpft.
    • Weiterhin steigen die Corona-Infektionen weltweit an.
    • Laut Pfizer-Chef Albert Bourla könnte eine jährlicher Piks zur Normalität werden.

    Im Kampf gegen das Coronavirus ist noch immer kein Ende in Sicht. Die neue Virusvariante Omikron breitet sich derzeit rasant auf der ganzen Welt aus. Überall wird geboostert. Doch wie geht es weiter – kommt wie in Israel bald schon die vierte Impfung?

    Laut Pfizer-CEO Albert Bourla wäre das durchaus möglich. Denn ihm zufolge könnte ein jährlicher Piks gegen Corona notwendig werden – insbesondere für stark gefährdete Personen.

    «Ein wahrscheinliches Szenario ist, dass es die Notwendigkeit einer dritten Dosis geben wird. Irgendwo zwischen sechs und zwölf Monaten, und danach eine jährliche Neu-Impfung.» Dies sagte der Wissenschaftler dem US-Sender CNBC wenige Stunden vor seinem Interview.

    Corona Impfung
    Eine Frau lässt sich gegen Coronavirus impfen (Symbolbild). - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

    Sicher ist die Strategie allerdings noch nicht. Es müsse erst noch bestätigt werden. Die verschiedenen Virusvarianten sollen darauf aber keinen Einfluss haben, glaubt Bourla.

    Würden Sie sich jährlich gegen Corona impfen lassen?

    Pharma-Unternehmen weltweit tüfteln wegen Omikron derzeit an einem angepassten Corona-Impfstoff. Und erst gestern kam aus dem Hause Pfizer die gute Nachricht: Das neue Vakzin soll im März bereits zur Verfügung stehen.

    «Ich weiss nicht, ob wir ihn brauchen werden. Ich weiss nicht, ob und wie er verwendet wird, aber wir werden bereit sein. Die Fabrik hat bereits mit der Produktion begonnen», bestätigte Bourla im Gespräch mit CNBC.

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