Pfizer-CEO Albert Bourla stellt einen Impfstoff gegen die grassierende Omikron-Variante für Sommer in Aussicht.
Albert Bourla Coronavirus
ARCHIV - 24.01.2018, Schweiz, Davos: Albert Bourla, Vorstandsmitglied vom Pharmakonzern Pfizer, spricht in Davos während einer Paneldiskussion beim Weltwirtschaftsforum. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Pfizer will bereits im März einen Omikron-Impfstoff parat haben.
  • Der angepasste Impfstoff soll auch gegen andere Varianten effektiv sein.

Bereits in wenigen Monaten soll ein angepasster Impfstoff von Pfizer gegen die Omikron-Variante bereitstehen. Das hat heute Pfizer-CEO Albert Bourla in den amerikanischen Medien angekündigt.

«Ich weiss nicht, ob wir ihn brauchen werden, ich weiss nicht, ob und wie er verwendet wird, aber wir werden bereit sein. Die Fabrik hat bereits mit der Produktion begonnen», sagte Bourla am Montag in einem Interview mit dem US-Sender CNBC. Im März könne man voraussichtlich liefern.

Schützt auch gegen andere Varianten

Bourla rechnet damit, dass der angepasste Impfstoff auch gegen andere Corona-Varianten effektiv sein wird. «Die Hoffnung besteht darin, etwas zu erreichen, das uns einen besseren Schutz gegen das Coronavirus bietet, insbesondere gegen Infektionen», so der Pfizer-Boss.

Ob eine vierte Impfung nötig wird, sei zwar noch nicht klar. Der Schutz vor schweren Verläufen sei aber bereits mit den derzeitigen Impfstoffen gegeben. Vorausgesetzt, man sei ist geboostert.

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