Olympia 2026: Das sind die 23 Schweizer Medaillen
Die Schweizer Delegation sorgt an Olympia 2026 für viele Glücksmomente. Noch nie gab es an Winterspielen so viele Medaillen zu bejubeln.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweiz gewinnt an Olympia 2026 23 Medaillen und stellt damit einen neuen Rekord auf.
- Das Edelmetall verteilt sich auf neun verschiedene Sportarten.
- Erfolgreichster Schweizer Athlet ist Franjo von Allmen mit drei Goldmedaillen.
Olympia 2026 ist Geschichte – und bleibt aus Schweizer Sicht in sehr guter Erinnerung.
23 Medaillen holen die Athletinnen und Athleten aus der Schweiz. Der Rekord von 15 Stück wird damit pulverisiert.
Insgesamt landet die Schweiz in neun verschiedenen Sportarten auf dem Podest. Sechsmal gibt es Gold, neunmal Silber und achtmal Bronze.

Hier kommt der Überblick über all unsere Medaillengewinnerinnen und -gewinner.
Ski alpin
Franjo von Allmen: Wenig überraschend ist Ski alpin die erfolgreichste Schweizer Sportart. Unerwarteter ist da schon das Ausmass an Medaillen bei Franjo von Allmen.

Der 24-jähriger Berner Oberländer gewinnt innert fünf Tagen dreimal Gold! In der Abfahrt, in der Team-Kombination mit Tanguy Nef und im Super-G.
Loïc Meillard: Der 29-Jährige sammelt in Bormio den kompletten Medaillensatz. In der Team-Kombi gibt es mit Marco Odermatt Silber, im Riesenslalom Bronze und im Slalom Gold!

Meillard ist der erste Schweizer Slalom-Olympiasieger seit Edy Reinalter 1948 in St. Moritz. Wie bei von Allmen sind es auch für ihn die drei ersten Olympia-Medaillen.
Marco Odermatt: Der Weltcup-Dominator zeigt auch an Olympia 2026 seine überragende Konstanz. In der Abfahrt wird «Odi» zum Ski-Auftakt Vierter – es bleibt sein «schwächstes» Resultat.

In der Teamkombi gibt es Silber mit Meillard, im Super-G Bronze und im Riesenslalom nochmal Silber. Der 28-Jährige steht nach dem Riesenslalom-Gold von Peking 2022 damit schon bei vier olympischen Medaillen.
Tanguy Nef: Der Slalom-Spezialist liefert in der Team-Kombi auf den Punkt. Mit einem überragenden Lauf beschert der 29-Jährige sich und Franjo von Allmen Gold.

Camille Rast: Im letzten Skirennen an Olympia 2026 feiern die Schweizer Frauen ihre erste Medaille. Weltmeisterin Camille Rast stösst im zweiten Slalom-Lauf aufs Podest vor und feiert den Gewinn der Silbermedaille.

Nur Überfliegerin Mikaela Shiffrin ist schneller als die 26-jährige Walliserin.
Skibergsteigen
Marianne Fatton: Bei der Olympia-Premiere ihrer Sportart schlägt Marianne Fatton im Einzel-Sprint eiskalt zu! Die Neuenburgerin holt sich die erste Goldmedaille ihrer Sportart. Tage später steigt die 30-Jährige im Team-Wettbewerb mit Jon Kistler zu Silber.

Jon Kistler: Auch auf Männer-Seite darf im Skibergsteigen gejubelt werden. Der 22-Jährige verhilft der Neuenburgerin im Team zu weiterem Edelmetall – und sich selber zum ersten.

Ski-Freestyle
Mathilde Gremaud: Die Fribourgerin doppelt an Olympia 2026 nach! Schon vier Jahre zuvor holt die 26-jährige Gremaud Gold im Slopestyle.

In Italien lässt sie sich von einem schmerzhaften Trainingssturz vor dem Wettkampf nicht bremsen. Gremaud trickst sich ein zweites Mal zur Olympiasiegerin!
Langlauf
Nadja Kälin: Als erste Schweizerin überhaupt gewinnt Kälin in einem Einzelrennen eine Olympia-Medaille. Und wie! In der Königsdisziplin über 50 Kilometer setzt sich die 24-Jährige kurz vor dem Ziel entscheidend ab und gewinnt Bronze.

Tage davor holt sie im Team-Sprint an der Seite von Nadine Fähndrich die Silbermedaille.
Nadine Fähndrich: Die erfahrene Langläuferin zeigt im Team-Sprint eine unglaubliche letzte Runde und rast beinahe zu Gold.

Skicross
Fanny Smith: Zum dritten Mal in Folge gewinnt Smith an Olympischen Spielen eine Medaille. Nach zweimal Bronze heisst es für die 33-Jährige in Italien Silber!

Alex Fiva: Auch der 40-jährige Routinier weiss nachzudoppeln. Nach Silber vor vier Jahren rast Fiva 2026 zu Bronze.
Aerials
Noé Roth: Silber im Superfinal! Roth ruft an Olympia 2026 eine überragende Leistung ab und holt die Silbermedaille im Einzel-Springen.

Pirmin Werner (26) & Lina Kozomara (20): Und der 25-Jährige darf gleich ein zweites Mal jubeln. Mit Werner und Kozomara gewinnt er im Mixed-Wettkampf die Silbermedaille.

Curling
Frauen-Team: Ein starkes Turnier endet für Silvana Tirinzoni, Selina Witschonke, Carole Howald, Alina Pätz und Ersatzspielerin Stefanie Berset mit einer Niederlage. Im Final verliert die Schweiz gegen Schweden – gewinnt aber Silber!

Männer-Team: Auch bei den Männern sieht es lange nach Final aus. Doch ausgerechnet im Halbfinal kassieren Yannick Schwaller, Benoît Schwarz-van Berkel, Sven Michel, Pablo Lachat-Couchepin und Ersatzspieler Kim Schwaller die erste Niederlage.
Aber: Den kleinen Final gewinnen sie – und damit die Bronzemedaille!

Skispringen
Gregor Deschwanden: Die Spiele sind noch wenige Tage alt, da sorgt Gregor Deschwanden auf der Normalschanze für einen Exploit. Der 34-Jährige fliegt zu Olympia-Bronze!

Die Schweiz darf im Skispringen somit auch ohne Simon Ammann über eine Medaille jubeln.
Eishockey
Frauen-Nati: Im Halbfinal liefern sich die Schweizerinnen ein enges Duell mit Kanada und verlieren knapp.
Nicht so im Spiel um Bronze: Alina Müller erzielt gegen Schweden das entscheidende Tor.

Zum zweiten Mal nach Sotschi 2014 gewinnt die Eishockey-Nati Bronze.
Bob
Viererbob: Michael Vogt, Andreas Haas, Amadou Ndiaye und Mario Aeberhard setzen sich in einem Hundertstelkrimi durch und bejubeln die Bronzemedaille.

















