Olympia 2026

    Olympia 2026 – Fähndrich und Kälin jubeln: «Einfach unbeschreiblich»

    Mathias Kainz
    Mathias Kainz

    Italien,

    Nadia Kälin und Nadine Fähndrich laufen bei Olympia 2026 im Team-Sprint sensationell zur Silber-Medaille. Dem Schweizer Duo fehlen danach fast die Worte.

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    Nadine Fähndrich und Nadja Kälin holen Silber im Team-Sprint. - SRF

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nadine Fähndrich und Nadia Kälin holen sensationell Team-Sprint-Silber.
    • Nicht viel fehlt im Ziel auf die Goldmedaille – trotzdem überwiegt die Freude.
    • Für Fähndrich ist es beim letzten Olympia-Auftritt die Krönung.

    Um ein Haar hätte die Schweiz bei Olympia 2026 ein kleines Langlauf-Wunder geschafft: Im Ziel fehlen Nadia Kälin und Nadine Fähndrich im Team-Sprint keine zwei Sekunden auf die Gold-Medaille.

    Olympia 2026 Kälin Fähndrich
    Nadia Kälin (li.) und Nadine Fähndrich (2. v. li.) feiern Silber im Team-Sprint bei Olympia 2026. - keystone

    Aber auch Silber ist für sich genommen eine kleine Sensation. Das Schweizer Duo zählte vor dem Sprint zwar zum Kreis der Medaillen-Anwärterinnen. Dass es am Ende aber nur knapp nicht Gold ist, war nicht zu erwarten.

    Hast du im Langlauf-Team-Sprint mit einer Medaille gerechnet?

    Entsprechend sprachlos zeigt sich Fähndrich im SRF-Interview. «Es ist unglaublich, dass wir das so erleben dürfen und die Silbermedaille mit heim nehmen dürfen. Es waren nicht so einfache Tage die letzten Tage, aber dass es so endet, ist wunderschön.»

    Nadine Fähndrich Olympia 2026
    Nadine Fähndrich überquert die Ziellinie mit einem «Silber-Schrei». - keystone

    Kälin zeigt sich ähnlich überrascht. «Ich wusste, ich muss so lang wie möglich dranbleiben, weil Nadine eine super Schlussrunde hat. Und genau so ist es gekommen – sie hat fast noch die Schwedin eingeholt! Einfach unbeschreiblich, wenn man im Ziel so warten darf.»

    Fähndrich: «Sehr viele Leute mussten mich aufbauen»

    Vor allem für Fähndrich waren die letzten paar Tage bei Olympia 2026 nicht einfach: Vor acht Tagen verpasste sie als Medaillen-Kandidatin im Einzel-Sprint sogar den Halbfinal-Einzug. Ein herber Dämpfer für die Schweizer Speerspitze.

    «Es haben mich sehr, sehr viele Leute in den letzten Tagen wirklich aufbauen müssen», sagt Fähndrich den Tränen nahe. «Ich bin all den Leuten, die ich um mich habe, so dankbar. Dass wir so zurückgekommen sind, ist unglaublich.»

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    Nadine Fähndrich spricht offen über die schwierigen letzten paar Tage. - SRF

    Für die 30-Jährige waren es «sicher die letzten Olympischen Spiele», wie sie erklärt. «Von daher ist es umso schöner, dass es noch geklappt hat mit dieser Medaille jetzt. Das geniesse ich jetzt einfach.»

    Kommentare

    User #7357 (nicht angemeldet)

    Olympia wird total überbewertet.

    User #2533 (nicht angemeldet)

    Wendy sollte wohl zurück zum Pferdesport

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