Olympia 2026

    Skispringer Gregor Deschwanden: «Durfte viele Feiern erleben»

    Nicola Wittwer
    Nicola Wittwer

    Kriens,

    Auf Olympia-Medaillengewinner Gregor Deschwanden wartete am Montagabend der Empfang im Bundeshaus. Nau.ch konnte mit dem Luzerner sprechen.

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    Gregor Deschwanden blickt auf seine Olympia-Bronzemedaille zurück. - Nau.ch

    Das Wichtigste in Kürze

    • Gregor Deschwanden holte an Olympia 2026 sensationell Skisprung-Bronze.
    • Drei Monate später steht beim Luzerner weniger die Medaille, sondern das Erlebte im Fokus.
    • Die Ferien hat der Skispringer schon hinter sich – nun gilt der Fokus dem WM-Winter.

    Am Montagabend war Schweizer-Prominenz im Bundeshaus zu Gast. Sportminister Martin Pfister empfing die olympischen und paralympischen Medaillen- und Diplom-Gewinner.

    Zahlreiche Athleten folgten der Einladung, so auch Skispringer Gregor Deschwanden. Der Athlet aus Horw LU löste an Olympia 2026 mit Bronze auf der Normalschanze grossen Schweizer Jubel aus.

    Seine Leistungen und jene seiner Landsleute wurden am Montagabend nochmal gewürdigt, etwa mit einem Kurzfilm zu den Schweizer Highlights.

    Erst die Medaille, nun die Emotionen im Mittelpunkt

    Zurückzuschauen sei «immer wieder schön», sagt Deschwanden im Nationalratssaal zu Nau.ch.

    «Es ist jetzt Realität. Ich durfte viele Feiern erleben, die ich ohne Medaille vielleicht nie in meinem Leben gehabt hätte. Ich konnte sehr viele positive Eindrücke mitnehmen.»

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    Seinen Olympia-Erfolg schaut Deschwanden mittlerweile ein bisschen anders an. Am Anfang freue man sich über die Medaille, «die etwas Physisches ist, das du in der Hand hältst».

    Mit der Zeit rücke dann eher das Erlebte in den Mittelpunkt, erklärt der Luzerner. «Die Emotionen, die man mit den Leuten teilen konnte.»

    Bundeshaus Olympia 2026
    Die Gewinnerinnen und Gewinner von Medaillen und Diplomen an den Olympischen und Paralympischen Winterspielen in Milano Cortina beim Empfang im Bundeshaus. - keystone

    Mit Ausnahme des Montagabends richtet Gregor Deschwanden seinen Fokus derzeit eigentlich schon nach vorne. «Ich bin zurück im normalen Alltag angekommen», sagt der Skispringer.

    Nun heisst es: Vorbereiten auf die nächste Saison, die ihren Höhepunkt im Februar mit den Nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Schweden findet.

    Weg vom Schnee, nun wieder im Training

    Die Ferien hat der 35-Jährige, der im März in Oslo seinen ersten Weltcupsieg feierte, dementsprechend schon hinter sich. «Ich konnte für mich zwei Wochen Zeit nehmen, in denen ich gut abschalten konnte. Weg vom Sport, weg vom Schnee – ein bisschen an die Wärme.»

    Jetzt gehe das Training wieder los. «Das ist das Sportler-Leben. Wenn du länger Pause machst, musst du dann in kürzerer Zeit mehr arbeiten. Ich habe eine gute Balance gefunden.»

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