Olympia 2026 – Deschwanden: «Habe gar nichts für Siegerehrung dabei»
Mit 34 Jahren springt Gregor Deschwanden an Olympia 2026 überraschend zu Bronze. Der strahlende Innerschweizer gibt zu: «Das habe ich mir nicht zugetraut.»
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Das Wichtigste in Kürze
- Skispringer Gregor Deschwanden holt Olympia-Bronze für die Schweiz.
- «Ich habe mir das selber fast nicht zugetraut», gibt der 34-Jährige danach zu.
- Für die Siegerehrung muss er sich Kleidung auslehnen – er hat sie extra nicht eingepackt.
Gregor Deschwanden sorgt an Olympia 2026 für eine dicke Überraschung. Mit 34 Jahren fliegt er mit Olympia-Bronze zum grössten Erfolg seiner Karriere! Gleich zweimal springt der entfesselte Innerschweizer die Bestweite.
Deschwanden gibt zu: «Habe mir das selber fast nicht zugetraut»
Dabei war die Saison bisher nicht nach Plan gelaufen: Deschwanden liegt in der Weltcup-Gesamtwertung auf dem 24. Platz. «Ich habe mir das selber fast nicht zugetraut», gibt er gegenüber SRF zu.
«Ich habe mein Zeug für die Siegerehrung gar nicht dabei.» Die Jacke und weitere Materialien habe er sich ausgelehnt: «Dafür hat man ein Team.»

Beim Packen habe er darüber nachgedacht und sich dann gesagt: «Da bin ich doch noch zu weit weg.» Doch mit zwei sensationellen Sprüngen fliegt er aber doch aufs Podest. «Ich nehme die Medaille – es ist der Hammer, dass das jetzt so geklappt hat.»
Deschwanden: «Ich bin megafroh, dass das heute mein Tag war»
Nach einer starken letzten Saison mit mehreren Podesträngen – auch an der Vierschanzentournee – hatte er 2025/26 eigentlich Probleme. Doch pünktlich zu Olympia 2026 meldet er sich wieder zurück.
«Ich bin megafroh, dass das heute mein Tag war», jubelt der Schweizer. «Nach dem ersten Top-Sprung bin ich mit dem Selbstvertrauen gefühlt nochmal ein paar Zentimeter grösser geworden.»
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Im Anschluss bringt Deschwanden das Strahlen kaum noch aus dem Gesicht. Er teilt sich den dritten Platz mit dem Japaner Ren Nikaido. Als erst dritter Schweizer holt er eine Olympia-Medaille im Skispringen.

Auch Youngster Felix Trunz sorgt für eine weitere Schweizer Erfolgsmeldung. Der erst 19-Jährige – der Simon Ammann das Olympia-Ticket wegschnappte – erreicht sein bestes Karriere-Ergebnis: Er beendet das Springen auf dem 18. Platz.
















