Abfahrt

    Abfahrt in Kitzbühel: Franzoni schnuppert am Rekord, Odi Neunter

    Mathias Kainz
    Mathias Kainz

    Österreich,

    Giovanni Franzoni markiert auch im zweiten Training für die Abfahrt in Kitzbühel die Bestzeit. Bester Schweizer ist Alexis Monney, Marco Odermatt ist Neunter.

    Giovanni Franzoni Abfahrt Kitzbühel
    Giovanni Franzoni ist Schnellster im Training für die Abfahrt in Kitzbühel. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Marco Odermatt fährt im Kitzbühel-Training mit einigen Reserven auf Rang neun.
    • Bester Schweizer ist Alexis Monney mit einer halben Sekunde Rückstand auf Rang fünf.
    • Giovanni Franzoni fährt bis auf sechs Zehntel an den Pistenrekord heran.

    Wie schon in Wengen ist der Italiener Giovanni Franzoni das heisseste Eisen im Training für die Abfahrt in Kitzbühel: Der Überraschungsmann von Wengen liefert wie schon im ersten Training auch am Mittwoch im Abschlusstraining die Bestzeit.

    Holt sich Marco Odermatt den ersten Abfahrts-Sieg in Kitzbühel?

    Und Franzoni untermauert nicht nur seine Ansprüche auf den ersten Weltcup-Sieg in der Abfahrt. Der Senkrechtstarter kratzt in Kitzbühel auch am «ewigen» Rekord von Fritz Strobl. Knappe sechs Zehntel fehlen Franzoni auf die unerreichte Bestmarke des Österreichers.

    Alexis Monney Abfahrt Kitzbühel
    Alexis Monney ist im Abschlusstraining für die Abfahrt in Kitzbühel der schnellste Schweizer. - keystone

    Dahinter reiht sich mit nur 9 Hundertstel Rückstand der Franzose Nils Alphand ein. Komplettiert wird das Trainings-Podest vom Österreicher Stefan Babinsky. Bester Schweizer im Training ist Alexis Monney, der eine halbe Sekunde auf Franzoni verliert.

    Odermatt bleibt Mitfavorit für die Abfahrt

    Merklich nicht mit dem letzten Risiko war Marco Odermatt unterwegs. Insbesondere im Steilhang ist der Nidwaldner bärenstark, lässt sich aber stellenweise merkliche Reserven. Zudem schwingt er – wie die meisten – kurz vor dem Ziel ab, am Ende ist es Rang neun.

    Marco Odermatt Abfahrt Kitzbühel
    Marco Odermatt im Training für die Abfahrt in Kitzbühel. - keystone

    Niels Hintermann büsst 1,75 Sekunden auf die Bestzeit ein. Stefan Rogentin schwingt auf Kurs zu einem Top-5-Resultat ebenfalls ab und verliert 1,83 Sekunden. Livio Hiltbrand reihte sich mit 2,77 Sekunden Rückstand direkt hinter Lars Rösti (+2,73) ein. Justin Murisier, Marco Kohler und Arnaud Boisset liessen das Training aus.

    Einen kleinen Schreckmoment erlebt Franjo von Allmen nach der Hausbergkante: Beim Gegenschwung vor der Einfahrt in die Traverse gerät der Abfahrts-Weltmeister ins Rutschen. Danach bricht er die Fahrt ab und fährt im Schongang ins Ziel.

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    Kommentare

    User #6021 (nicht angemeldet)

    Klar dein Stellungsfehler kann immer passieren. Das ist gefährlich und besser mehr konzentriert ist sehr wichtig.

    User #4949 (nicht angemeldet)

    Irre dieser Sport, Verletzte über Verletzte jedes Wochenende. Wann wird dem ein Ende gesetzt?

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