Babler bleibt SPÖ-Chef und teilt gegen Kickl aus

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Österreich,

Der österreichische Vizekanzler Andreas Babler ist auf dem Parteitag seiner Sozialdemokraten als Vorsitzender der SPÖ wiedergewählt worden. Er erhielt 81,5 Prozent der gut 600 Delegiertenstimmen. Das ist mehr, als angesichts parteiinterner Kritik erwartet worden war, aber weniger als 2023, als er es auf 88,8 Prozent brachte.

Andreas Babler (SPÖ), österreichischer  Vizekanzler, nimmt am Bundesparteitages der SPÖ teil. Foto: Tobias Steinmaurer/APA/dpa
Andreas Babler (SPÖ), österreichischer Vizekanzler, nimmt am Bundesparteitages der SPÖ teil. Foto: Tobias Steinmaurer/APA/dpa - Keystone/APA/Tobias Steinmaurer

Die Sozialdemokraten regieren seit März 2025 als Juniorpartner in einer Koalition mit der konservativen ÖVP und den liberalen Neos. Die drei Parteien schlossen sich zusammen, um eine Regierung unter dem Wahlsieger, der rechten FPÖ von Herbert Kickl, zu verhindern. Die FPÖ kam bei der Wahl im September 2024 auf 28,8 Prozent, die ÖVP auf 26,3 Prozent, die SPÖ auf 21,1 Prozent und die Neos auf 9,1 Prozent der Stimmen. Die SPÖ hat in Umfragen aber weiter an Zustimmung verloren und rangiert inzwischen unter 20 Prozent.

Babler hatte in seiner Parteitagsrede auf Kickl geschimpft. Er nannte US-Präsident Donald Trump als dessen grosses Vorbild, der Krieg führe und Chaos stifte. «Wir brauchen keinen Trump auf österreichisch», sagte Babler.

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