Abfahrt in Kitzbühel: Franzose stürzt im Training an der Mausefalle
Die Mausefalle hat im Training für die Abfahrt in Kitzbühel zugeschnappt: Der Franzose Ken Caillot stürzt schwer und muss ins Spital geflogen werden.
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Das Wichtigste in Kürze
- Der Franzose Ken Caillot (27) stürzt im Kitzbühel-Abfahrtstraining schwer.
- Er verunfallt an der berüchtigten Mausefalle und muss mit dem Heli ins Spital.
- Marco Odermatt belegt im Abschlusstraining Rang neun.
Bis dahin ging alles gut – doch mit Startnummer 59 biss die Streif in Kitzbühel zu: Der Franzose Ken Caillot ist am Donnerstag im Abschlusstraining für die Abfahrt am Samstag schwer gestürzt.
Kurz nach dem Start verschnitt der Franzose die Ski und stürzte – ausgerechnet auf der Anfahrt zur Mausefalle. Nach dem ersten harten Aufprall wurde Caillot über die berüchtigte Kante hinausgeschleudert.
Dort schlug er nach tiefem Fall erneut hart auf und rutschte noch weit die Piste hinunter. Nach langer Versorgung am Unfallort wurde der 27-Jährige mit dem Helikopter ins Spital geflogen. Zu seinem Zustand ist noch nichts bekannt.
Die Bestzeit im Abschlusstraining für die Abfahrt auf der Streif hatte erneut Giovanni Franzoni aufgestellt. Der Italiener kam bis auf sechs Zehntel an den Pisten-Rekord des Österreichers Fritz Strobl heran.
Odermatt bleibt Mitfavorit für die Abfahrt
Bester Schweizer in Kitzbühel war Alexis Monney, der eine halbe Sekunde auf Franzoni einbüsste. Mitfavorit Marco Odermatt belegte im Training den neunten Platz, hatte sich aber sichtlich noch Reserven gelassen.

Im ORF-Interview sprach der Gesamtweltcup-Führende nach dem Training von einer «guten Fahrt mit guter Spannung». Für den Hahnenkamm-Klassiker am Samstag muss sich Odermatt aber noch ein wenig steigern.
















