Corinne Suter landet bei Heimsieg von Pirovano in den Top 10
Die Italienerin Laura Pirovano gewinnt die erste Abfahrt in Val di Fassa eine Hundertstel vor Emma Aicher. Corinne Suter ist als Achte die beste Schweizerin.

Das Wichtigste in Kürze
- Laura Pirovano jubelt über einen Heimsieg: Sie gewinnt die Abfahrt in Val di Fassa.
- Emma Aicher muss sich um eine Hundertstel geschlagen geben – Breezy Johnson wird Dritte.
- Lange auf Bestzeit-Kurs ist Corinne Suter, am Ende reicht es aber «nur» zu Platz acht.
Laura Pirovano wird in der Freitags-Abfahrt von Val di Fassa zur glücklichen Siegerin. Die Italienerin gewinnt das Heimrennen eine Hundertstelsekunde vor Emma Aicher. Breezy Johnson landet auf Platz drei.
Corinne Suter ist zur Rennhälfte auf Bestzeit-Kurs, muss sich am Ende aber mit dem achten Rang begnügen.
Italien feiert Heim-Triumph von Pirovano
Laura Pirovano überzeugt beim Heimrennen in Val di Fassa: Sie steigert sich im Lauf immer mehr und übernimmt am Ende mit drei Zehnteln Vorsprung die Führung. Olympia-Siegerin Breezy Johnson folgt als nächste, ist aber 29 Hundertstel langsamer.

Richtig eng wird es bei der Fahrt von Emma Aicher: Die Deutsche startet nicht optimal, steigert sich genau wie Pirovano im Lauf aber deutlich. Mit Mini-Bestzeit geht sie in den letzten Streckenabschnitt – am Ende fehlt eine Hundertstel auf Pirovano.
Corinne Suter wiederum gelingt ein Traumstart: Sie holt in den ersten beiden Sektoren drei Zehntel Vorsprung heraus! Auch im dritten Abschnitt hält sie gut mit, dann wird sie aber zu passiv. Das kostet viel Zeit: 49 Hundertstel fehlen am Ende – das bringt Rang 8.

Damit gewinnt die 28-jährige Pirovano in ihrem Heimatland ihr erstes Weltcup-Rennen. Für sie ist es sogar die Podest-Premiere im Weltcup. Aicher und Johnson stehen mit der Italienerin auf dem Treppchen.
Mit dem zweiten Platz verkürzt Aicher den Rückstand auf verletzte Abfahrts-Führende Lindsey Vonn. Sie festigt ihren Favoritinnen-Status im Kugel-Kampf: Der Vorsprung auf die Verfolgerinnen Kira Weidle-Winkelmann (4.) und Sofia Goggia (17.) wächst.
Flury auf Platz 21
Jasmine Flury kommt nicht so richtig auf Touren. Sie verliert etwas mehr als eine Sekunde – was in diesem engen Rennen nur für Rang 21 reicht.

Noch weiter zurück liegt Malorie Blanc. Die 22-Jährige startet bereits schwach und findet auch im Anschluss nicht das richtige Rezept. Mit 1,38 Sekunden Rückstand liegt sie weit zurück.
Delia Durrer fährt genau die gleiche Zeit wie ihre Landsfrau Blanc. Und mit Janine Schmitt landet gleich noch eine dritte Schweizerin im gleichen Bereich: Sie ist zwei Hundertstelsekunden langsamer als Blanc und Durrer – Platz 27.

Noch vor Blanc, Durrer und Schmitt reiht sich Stefanie Grob ein. Die erst 21-jährige schafft es mit 1,28 Sekunden Rückstand sammelt sie auf Rang 23 einige Punkte.
Bereits am morgigen Samstag (ab 10.45 Uhr) stehen die Fahrerinnen bei der zweiten Abfahrt erneut im Einsatz.

















