Formel 1: Mercedes feiert in Melbourne Doppelsieg vor Ferrari
Mercedes startet mit einem Doppelsieg in die neue Ära der Formel 1. Ferrari verliert in Melbourne nach verpasstem Boxenstopp den Anschluss.

Das Wichtigste in Kürze
- Russell gewinnt den Australien-GP vor Mercedes-Teamkollege Antonelli.
- Ferrari belegt in Melbourne die Plätze drei (Leclerc) und vier (Hamilton).
- Audi sammelt beim Debüt die ersten punkte.
George Russell und Kimi Antonelli sorgen beim Saisonstart in Melbourne für einen Mercedes-Doppelsieg. Dritter wird Ferrari-Pilot Charles Leclerc vor Teamkollege Lewis Hamilton.
Das grosse Spektakel im Albert Park liefern die ersten Runden. Russell und Leclerc schenken sich nichts und sorgen mit diversen Überholmanövern für gute Unterhaltung.
16 von 22 Autos absolvieren beim ersten GP der Saison die volle Renndistanz.

Piastri-Drama beim Heim-GP
Eine halbe Stunde vor Rennbeginn gibt es zunächst schlechte News für die australischen Fans. Lokalmatador Oscar Piastri setzt seinen McLaren auf dem Weg in die Startaufstellung in die Mauer!
00:00 / 00:00
Für den Australier ist der Heim-GP schon vor dem Start vorbei. Auch Nico Hülkenberg kann nicht starten – sein Audi (Ex-Sauber) gibt beim Debüt vorzeitig den Geist auf.
Der Rennstart
Nach der Aufwärmrunde gehen die Lichter extrem schnell aus. Mercedes-Pilot Antonelli auf Position zwei wird überrascht und verliert einige Plätze.
Einen traumhaften Start erleben – wie im Vorfeld erwartet – die Ferraris. Leclerc rast von Startplatz vier aus an allen vorbei und führt in der ersten Kurve!
Teamkollege Hamilton kommt von Startplatz sieben auf drei, fällt dann aber auf fünf zurück.

In den folgenden Runden gibt es Spektakel pur. Pole-Setter Russell und Leclerc liefern sich ein packendes Duell um die Führung und überholen sich gegenseitig.
Auffallend sind die grossen Unterschiede bei der Energienutzung. Je nach Taktik und verfügbarem Boost ist der eine Pilot plötzlich deutlich schneller als der andere. Ist die Batterie leer, hat der Fahrer auf der Geraden kaum eine Chance.
Hinter Russell und Leclerc machen Hamiton und Antonelli Boden gut.
Diverse Ausfälle vor Rennhälfte
In Runde zwölf rückt nach dem Ausfall von Red Bulls Isack Hadjar, der auf Position drei gestartet ist, der Virtual Safety Car (VSC) heraus. Die Mercedes wechseln die Reifen, die Ferraris bleiben draussen.
Mit der daraus resultierenden Lücke beruhigt sich das Geschehen an der Spitze.
Aston Martins Fernando Alonso stellt seinen von Problemen geplagten Boliden in Runde 14 in die Box, kommt später für einige Runden wieder raus. Ein frühes Rennende erlebt auch Cadillac-Fahrer Valtteri Bottas.

Red-Bull-Star Max Verstappen belegt nach seinem Qualifying-Crash und Startplatz 20 in Runde 21 bereits Platz sechs.
Acht Runden später geht mit Hamilton der zweite Ferrari an die Box. Die Mercedes übernehmen dadurch mit grösserem Vorsprung die Spitze, fahren jedoch auf deutlich älteren Reifen als die beiden roten Autos.
Mercedes souverän
Eine Aufholjagd der Scuderia bleibt in der Folge aber aus. Mercedes hält den Vorsprung aufrecht und muss trotz des frühen Reifenwechsels kein zweites Mal an die Box.
Die Silberpfeile bringen die Doppelführung souverän ins Ziel. Den dritten Podestplatz schnappt sich Leclerc, der sich am Ende gegen Hamilton verteidigen muss. Der Rekordweltmeister wird Vierter.

Rang fünf geht an Weltmeister Lando Norris. Verstappen wird nach der grossen Aufholjagd früh im Rennen Sechster.
Audi sammelt beim Debüt bereits zwei Punkte. Gabriel Bortoleto beschert dem ehemaligen Sauber-Team mit Rang neun einen gelungenen Start.
Racing-Bulls-Rookie Arvid Lindblad beendet sein erstes Rennen in der Formel 1 auf dem starken achten Platz.
















