IAEA: Schäden nahe iranischem Atomzentrum in Isfahan

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Österreich,

Nahe dem iranischen Atomtechnologiezentrum in Isfahan sind nach Angaben der UN-Atomwächter zwei Gebäude beschädigt worden.

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IAEA-Chef Mariano Grossi spricht an einer Pressekonferenz. (Symbolbild) - Keystone

Es seien aber keine Gebäude betroffen, in denen sich nukleares Material befinde, teilte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien auf X mit. Es bestehe daher auch aktuell kein Strahlungs-Risiko.

IAEA-Chef Rafael Grossi wiederholte jedoch auf X seinen Aufruf an die Kriegsparteien, maximale Zurückhaltung zu üben, um einen Atomunfall zu verhindern.

Die IAEA geht davon aus, dass hoch angereichertes Uran unterirdisch in Isfahan gelagert wird, wie aus dem jüngsten Iran-Bericht der Organisation vergangene Woche hervorging. Uran kann als Reaktor-Brennstoff genutzt oder für Atomwaffen weiterverarbeitet werden – Teheran bestreitet aber, solche Waffen zu entwickeln.

Am Dienstag hatte die IAEA neue Schäden an Eingangsgebäuden der unterirdischen Urananreicherungsanlage in Natans bestätigt. Die Vereinigten Staaten und Israel hatten bereits im Juni 2025 Irans Atomanlagen bombardiert und stark beschädigt.

Kommentare

User #4618 (nicht angemeldet)

IAEA-Chef Rafael Grossi macht überall voreilige Depeschen, obwohl nichts ernstes vorliegt. Zuviel Fakes kann die Glaubwürdigkeit schädigen.

User #6021 (nicht angemeldet)

Nicht in Iran sondern in Amerika untersuchen 🔍!

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