Abfahrt

Schweigeminuten in Crans-Montana VS vor Weltcup-Abfahrt

Keystone-SDA
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Lens,

Vor dem Start der Weltcup-Abfahrt der Männer in Crans-Montana VS haben Zuschauerinnen und Zuschauer am Sonntag im Zielbereich eine Schweigeminute für die Opfer der Brandkatastrophe abgehalten. Gleichzeitig läuteten die Glocken der Kirchen im Walliser Ferienort.

Vor dem Start der Weltcup-Abfahrt in Crans-Montana gab es eine Schweigeminute für die Opfer der Brandkatastrophe.
Vor dem Start der Weltcup-Abfahrt in Crans-Montana gab es eine Schweigeminute für die Opfer der Brandkatastrophe. - KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE

Vor der Abfahrt würdigten auch Marco Odermatt, Alexis Monney und weitere Skifahrer die Brandopfer. Sie legten auf einem schwarzen Herz im Schnee weisse Rosen nieder, wie ein Video auf dem Instagram-Kanal von SRF Sport zeigt.

Bereits früher am Morgen besuchte Bundesrat Martin Pfister die Gedenkstätte für die Opfer, die wenige hundert Meter vom Ort des Unglücks entfernt, in der Nähe der Kapelle St-Christophe, eingerichtet wurde. Er wurde von seiner Tochter, Nationalratspräsident Pierre-André Page und Frau sowie vom Walliser Staatsrat Christophe Darbellay und seiner Partnerin begleitet.

Im trauernden Dorf und vor dem Unglücksort werden immer noch viele Blumen, Kerzen und Nachrichten niedergelegt. Die Treppe, die zur Bar «Le Constellation» führt ist von Holzbrettern verdeckt. Am Mittwoch hatten die italienischen Skifahrerinnen dort einen Blumenstrauss niedergelegt.

Vor einem Monat, am Neujahrstag, kamen bei einer Brandkatastrophe in der Bar 40 Menschen ums Leben und 116 Personen wurden verletzt.

Kommentare

User #2385 (nicht angemeldet)

Alles Heuchelei. Wer glaubt das der Kanton VS ernsthaft interesse hat Recht und Ordnung zu wahren, täuscht sich. man siehe wie sich einzelne Staatsräte das ganze Jahr in einem Interessenkonflikt stehen. zB der Vorsteher für Schule und Jagd. Das der Steuerzahler jetzt für dieses Desaster erstmal aufkommen soll ist ein Hohn. Ich hoffe nur die Gelder werden bei den Verantworlichen Behörden zurückgefordert.

User #4170 (nicht angemeldet)

Viel Markt, wenig Staat - der Franken muss rollen und das störende Ereignis am Besten sang und klanglos in Vergessenheit geraten. Traurig! Selbst die Freilassung ist doch nur erfolgt, damit der Staat die Gefängniskosten spart. Brandschutz wurde jahrelang geschlampt, Behörden/Kontrolleure kosten Geld, am besten auf Betreiber abwälzten oder Privatisieren, aber an hohen Eintrittspreisen über Steuern immer schön mitverdienen.

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