FC Luzern – Mario Frick: «Ein ganz, ganz wichtiger Sieg für uns»
Der FC Luzern gewinnt nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge ausgerechnet beim «Angstgegner» in Lugano wieder. Trainer Mario Frick zeigt sich erleichtert.
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Das Wichtigste in Kürze
- Der FC Luzern gewinnt auswärts beim FC Lugano mit 3:1.
- Trainer Mario Frick spricht nach dem Spiel von einer Willensleistung seines Teams.
- Luzern wahrt damit vier Runden vor der Teilung die Chance auf die Top 6.
Der FC Luzern hat in der 29. Runde der Super League einen wichtigen Auswärtssieg gefeiert. Die Innerschweizer setzten sich im Cornaredo mit 3:1 gegen den FC Lugano durch. Damit bleibt der FCL im Rennen um einen Platz in den Top 6.
Trainer Mario Frick zeigte sich nach dem Spiel gegenüber «SRF» erleichtert. Auch weil Luzern in den letzten Partien gegen Lugano oft den Kürzeren gezogen hatte. «Ich glaube, da sind alle Niederlagen von den letzten Matches gegen Lugano heraufgekommen, wo wir immer unten durch mussten.«
Und: «Ich glaube, das ist der erste Sieg gegen Lugano in fünf Spielen.» Der Gegner sei besonders zuhause schwer zu schlagen. «Lugano ist sehr spielstark, sehr heimstark und deshalb ist es für uns schon ein ganz, ganz wichtiger Sieg.»
Frick lobte vor allem die defensive Organisation seiner Mannschaft. «Wir haben gut verteidigt, waren sehr gut organisiert und konnten immer wieder Nadelstiche setzen.»
Frick: «Hätte mir gewünscht, dass wir das Spiel früher entscheiden
Ganz zufrieden war der Luzerner Trainer mit der ersten Halbzeit dennoch nicht. Seine Mannschaft hätte entschlossener auftreten müssen. «Wir haben dort Möglichkeiten gehabt, eher abzuschliessen, den Torabschluss zu suchen.»
Die Luzerner Führung fiel kurz vor der Pause: Andrej Vasovic traf bei seinem Startelf-Debüt per Kopf zum 1:0. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich sorgte Oscar Kabwit in der 63. Minute für die erneute Führung. In der Nachspielzeit machte Matteo Di Giusto mit einem spektakulären Fallrückzieher zum 3:1 alles klar.
Frick hätte sich gewünscht, dass sein Team früher für die Entscheidung sorgt. «Ich hätte mir auch gewünscht, dass der Match schon vorher fertig gewesen wäre.«
FC Luzern bleibt im Rennen um die Championship Group
Eine besondere Erwähnung erhielten auch die Einwechselspieler von Frick: «Die Spieler, die reingekommen sind, haben uns nochmals besser gemacht, super Energie reingebracht. Das ist der Weg, den wir gehen wollen.»
Am Ende sei der Erfolg vor allem eine Frage des Willens gewesen, meint der Trainer des FC Luzern. «Es war heute sicherlich eine Willensleistung. Das Team hat einen super Spirit gehabt.»

Dank des Sieges bleibt Luzern vier Runden vor der Tabellenteilung im Rennen um die Championship Group. Der Rückstand auf den Strich beträgt aktuell sechs Punkte. Kommende Woche geht es für die Innerschweizer am Sonntag mit einem Heimspiel gegen Liga-Schlusslicht Winterthur weiter.











