Formel 1: Zwei Autos mehr – so ändert sich das Qualifying-Format
Mit Cadillac steht 2026 ein neues Team in der Startaufstellung der Formel 1. Die zwei zusätzlichen Autos wirken sich auch auf das Qualifying-Format aus.

Das Wichtigste in Kürze
- Cadillac steigt 2026 als elftes Team in die Formel 1 ein.
- Wegen des US-Rennstalls müssen auch die Regeln angepasst werden.
- Unter anderem ändert sich das Qualifying-Format.
In der Formel 1 müssen sich die Fans im neuen Jahr auf einige Änderungen gefasst machen: Die Autos werden generalüberholt, auch die Motoren-Formel wird angepasst. Und nicht zuletzt ist mit Cadillac ab dieser Saison neu ein elftes Team in der Startaufstellung der Königsklasse mit dabei.
Der US-Rennstall schickt in seiner Premieren-Saison mit Valtteri Bottas und Sergio Perez zwei Routiniers ins Rennen. Zudem gab Cadillac am Montag auch die Verpflichtung von Ex-Sauber-Pilot Zhou Guanyu bekannt. Der Chinese kommt von Ferrari und wird wie zuletzt bei der Scuderia als Test- und Ersatzfahrer amtieren.
Durch das neue Team wächst das Starterfeld der Formel 1 in der neuen Saison auf 22 Autos. Zuletzt waren 2014 so viele Boliden am Start. Auf den Ablauf der einzelnen Rennen hat das zwar keinen Einfluss. Sehr wohl wirkt sich das vergrösserte Starterfeld aber auf einen anderen Teil des Wochenendes aus.

Wegen der beiden zusätzlichen Fahrer muss nämlich das Qualifying-Format in der Formel 1 angepasst werden. Zur Erinnerung: Das bisherige Format: Das Qualifying ist in drei Abschnitte unterteilt, im Q1 und Q2 scheiden je fünf Fahrer aus. Die zehn übrigen Piloten kämpfen dann im Q3 um die Startplätze eins bis zehn.
Formel 1 passt Qualifying-Format an 22 Fahrer an
Wenig überraschend bleibt die grundlegende Formel auch 2026 die gleiche. An den drei Qualifying-Segmenten – sowohl bei Sprintrennen als auch in der Grand-Prix-Qualifikation – ändert sich nichts.
Allerdings scheiden in den ersten beiden Segmenten künftig jeweils sechs statt wie bisher fünf Fahrer aus. Die langsamsten Piloten im Q1 belegen die Startplätze 17 bis 22. Die Ausgeschiedenen im Q2 starten auf den Rängen 11 bis 16.

Das Q3 bleibt hingegen auch mit den zwei zusätzlichen Fahrern unverändert. Wie bisher qualifizieren sich die schnellsten zehn Fahrer aus dem Q2 für das letzte Segment. Die in der Vergangenheit diskutierte umgekehrte Startreihenfolge im Sprint ist auch 2026 kein Thema. Für 2027 soll aber erneut darüber diskutiert werden.
















