Formel 1: Ferrari-Bestzeit bei Bahrain-Test, Sorgen bei Aston Martin
Die Formel 1 hat ihre Vorsaison-Testfahrten in Bahrain abgeschlossen. Ferrari mausert sich zum Geheimfavoriten, Aston Martin steckt hingegen in der Krise.

Das Wichtigste in Kürze
- Ferrari freut sich beim Vorsaison-Test der Formel 1 über die Bestzeit.
- Die Scuderia liegt vor McLaren, Red Bull und Mercedes.
- Im Tabellenkeller wird Aston Martin zum Sorgenkind der Königsklasse.
Charles Leclerc hat Ferrari zur schnellsten Runde bei den Vorsaison-Testfahrten der Formel 1 2026 gefahren. Der Monegasse führte die Zeitentabelle den ganzen Tag über an und verbesserte seine Bestzeit kontinuierlich.
Am Vormittag fuhr Leclerc zunächst 1:33,689 Minuten. Am Nachmittag drückte er mit C3-Reifen die Zeit auf 1:32,655 Minuten. Mit den weicheren C4-Reifen gelang ihm schliesslich die Tagesbestzeit von 1:31,992 Minuten.
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Ferrari hatte bei den Testfahrten gleich doppelt für Aufsehen gesorgt. Zum einen mit einem rotierenden Heckflügel, der die neue aktive Aerodynamik auf die Spitze treibt. Und zum anderen mit absoluten Raketen-Starts, bei denen die Konkurrenz aktuell nicht hinterherkommt ...
Norris bleibt knapp hinter Ferrari
Weltmeister Lando Norris kam der Referenzzeit von Kimi Antonelli aus dem Vortag am nächsten. Der McLaren-Pilot erreichte mit C3-Reifen 1:32,871 Minuten. Damit lag er neun Zehntel hinter Leclercs Bestzeit. Norris war in den ersten beiden Nachmittagsstunden nicht gefahren.

Max Verstappen belegte mit Red Bull den dritten Platz. Der vierfache Weltmeister fuhr mit Pirelli-Prototyp-Reifen 1:33,109 Minuten. George Russell nutzte die gleichen Reifen und erreichte 1:33,197 Minuten für Mercedes.
Mercedes mit technischen Problemen
Für die Silberpfeile war es ein schwieriger Tag. Antonelli verursachte am Vormittag eine rote Flagge wegen eines technischen Problems. Die Antriebseinheit musste daraufhin gewechselt werden. Dies kostete das Team wertvolle Testzeit.

Pierre Gasly führte das Mittelfeld im Alpine an. Er fuhr mit C5-Reifen, den weichsten im Pirelli-Sortiment, 1:33,421 Minuten. Oliver Bearman lag im Haas nur 0,066 Sekunden dahinter und absolvierte 170 Runden mit C3-Reifen.
Aston Martin das Schlusslicht der Formel 1?
Arvid Lindblad sammelte für sein Debüt in der Formel 1 indes fleissig Kilometer: Der einzige Rookie im Starterfeld drehte mit Racing Bulls 165 Runden. Das entspricht 893 Kilometern. Seine Zeit von 1:34,149 Minuten war zwei Zehntelsekunden schneller als Carlos Sainz im Williams.
Ggabriel Bortoleto wurde mit Audi Siebter. Der Brasilianer fuhr mit C4-Reifen 1:33,755 Minuten. Cadillac startete wie gewohnt spät in den Tag, absolvierte aber dennoch 99 Runden. Valtteri Bottas erreichte 1:35,290 Minuten.

Ein Debakel erlebte Aston Martin: Der neue AMR26 ist aktuell nicht konkurrenzfähig. Zudem stoppten regelmässige Defekte das Team von Star-Designer Adrian Newey immer wieder. Am Freitag konnten gar nur sechs Runden gefahren werden – für den Honda-Motor fehlten die Ersatzteile ...

















