Formel 1 – McLaren-Teamchef: «Sind ähnlich stark wie Red Bull»
Als amtierendes Weltmeister-Team ist McLaren in der Formel 1 eigentlich der grosse Gejagte. Teamchef Andrea Stella sieht die Kräfteverhältnisse aber anders.

Das Wichtigste in Kürze
- McLaren sieht sich zumindest vorerst nicht als Top-Favorit in der Formel 1.
- Teamchef Andrea Stella glaubt: Der Konstrukteurs-Weltmeister ist aktuell nur die Nummer 3.
- An der Spitze sieht der Italiener neben Mercedes auch Ferrari.
Wer steht in der Formel 1 zu Beginn der neuen Saison wo in der Rangordnung? Ein klares Bild der Kräfteverhältnisse gibt es nach den Vorsaison-Testfahrten in Bahrain noch nicht. Allerdings zeichnen sich vor dem Auftakt-Rennen in Australien zumindest Tendenzen ab.
Eine davon: Das Weltmeister-Team McLaren dürfte zumindest zum Start in die neue Ära der Formel 1 noch nicht der Klassen-Primus sein. Nach zwei Konstrukteurs-WM-Titeln in Folge und dem Fahrer-Titel von Lando Norris zeichnet sich ein Rückschritt ab.

Das sieht auch Erfolgs-Teamchef Andrea Stella so. Der Italiener sieht seinen Rennstall zwar im Spitzenfeld, aber nicht als Top-Favoriten. «Es ist sehr schwer zu sagen, wer vorne liegt», so Stella in seiner Medien-Runde in Bahrain.
«Ungefähr das gleiche Tempo» wie Red Bull
Auf reine Rundenzeiten stützt sich der McLaren-Boss dabei nicht. «Aber Oscar und Max haben etwa zur gleichen Zeit eine Rennsimulation gefahren. Dabei haben sie ungefähr das gleiche Tempo gezeigt», analysiert Stella.

«Die Rennsimulation sagt oft mehr über die Performance des Autos aus», erklärt der Italiener. «Allerdings muss man dabei auch vorsichtig sein. Je nach Zeitpunkt, wann die Simulation gefahren wird, kann die Leistung sehr stark variieren.»
McLaren in der Formel 1 nicht ganz vorne?
So schätzt Stella auch die starke Rennsimulation von Weltmeister Norris am letzten Testtag ein. «Er war zur bestmöglichen Zeit unterwegs. Die Bedingungen waren am Ende des dritten Tages besser als an allen fünf Tagen davor.»

«Es ist also wirklich nicht leicht, das Ganze einzuordnen», so Stella über die Hackordnung in der Formel 1. «Ich glaube, dass McLaren und Red Bull in etwa ähnlich stark sind. Ferrari und Mercedes sind verglichen mit uns einen Schritt voraus.»
















