Formel 1: Vater von Lewis Hamilton plant eine V10-Konkurrenzserie!

Mathias Kainz
Mathias Kainz

Grossbritannien,

Macht Lewis Hamilton der Formel 1 bald Konkurrenz? Sein Vater hat Pläne für eine eigene Rennserie enthüllt – mit V10-Hybrid-Motoren und auf Top-Rennstrecken!

Anthony Hamilton Formel 1
Anthony Hamilton (li.), der Vater von Lewis Hamilton, plant seine «eigene» Formel 1. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Anthony Hamilton (65) plant eine eigene Rennserie als Konkurrenz zur Formel 1.
  • Der Brite will V10-Motoren mit Hybrid-Elementen kombinieren.
  • Schon 2028 könnte die erste Saison der «HybridV10»-Serie stattfinden.

In der Formel 1 ist eine Abkehr von den bei Fans und Fahrern unbeliebten V6-Turbo-Hybriden mittelfristig vom Tisch. Frühestens mit der nächsten Motoren-Generation ab 2030 dürfen Fans der Königsklasse auf eine Rückkehr zum Kreischen der V8-Triebwerke hoffen.

Kannst du dir vorstellen, die neue HybridV10-Serie zu verfolgen?

Aber kommt das vielleicht schon zu spät? Bis dahin könnte ein Konkurrenz-Produkt sich diese «Marktlücke» gesichert haben: Anthony Hamilton, der Vater von Rekordweltmeister Lewis Hamilton, hat nun entsprechende Pläne enthüllt. Und die hören auf den eindeutigen Namen «HybridV10».

Formel 1 HybridV10
Saugmotor mit Hybrid? Gab es – im Ansatz – auch in der Formel 1 schon: V8-Sauger mit KERS-Hybrid-System. - keystone

Ende letzten Jahres hatte Hamilton Senior mit einer ersten, kryptischen Andeutung für Aufsehen gesorgt. Nun hat der Brite mehr Details zu seinen Plänen verraten. Und gleich vorweg: Frühestens 2028 dürfen Fans damit rechnen, das Konkurrenz-Produkt zur Formel 1 der Gegenwart zu sehen – und zu hören.

Wie funktioniert Hamiltons «neue Formel 1»?

Geplant ist eine zweistufige Rennserie – eine «kleine» V8-Hybrid-Kategorie und eine Königsklasse mit V10-Hybrid-Motoren. In beiden Serien sollen bis zu 24 Autos antreten. Dabei sollen einzelne Teams pro Kategorie jeweils ein Auto einsetzen. Die Autos sollen ein Standard-Chassis verwenden, Aerodynamik-Entwicklung wird streng begrenzt.

HybridV10 IndyCar
Die neue HybridV10-Serie wird auf ein Einheits-Chassis setzen. Vielleicht von Dallara, wie in der IndyCar-Serie? - keystone

«Ziel ist es, Komplexität zu reduzieren und den Fokus wieder auf den Fahrer zu legen», so Hamilton gegenüber «The Race». «Das bedeutet kein künstliches Leistungs-Management – nur echtes Rennfahren. Letztendlich möchte ich reines, authentisches Racing, bei dem das Talent der Fahrer im Mittelpunkt steht.»

Wer fährt in der V10-Formel-1 – und wo?

Hamilton Senior möchte Talent aus allerlei Rennserien anziehen. Termin-Kollisionen mit grossen Serien will der Brite vermeiden. Theoretisch könnten so NASCAR-Stars gegen WRC-Piloten und Fahrer aus der Langstrecken-WM aufeinandertreffen. Und vor allem die V8-Kategorie ist für junge Talente gedacht.

HybridV10
Die HybridV10-Serie soll Top-Piloten aus anderen Serien anziehen – etwa aus der WEC. - keystone

Gefahren werden soll auf Formel-1-tauglichen Rennstrecken, die aktuell nicht im Kalender sind. Optionen wären etwa Kurse wie Sepang in Malaysia oder Kyalami in Südafrika. Auch andere Ex-Grand-Prix-Strecken kommen in Frage. Dabei soll aber streng auf möglichst geringe Reisedistanzen geachtet werden.

Was ist der Zeitplan für die Hamilton-Formel-1?

Das Projekt ist nach eigenen Angaben des Briten noch immer in einer frühen Konzept-Phase. Die nächsten Monate stehen im Zeichen von ersten Gesprächen mit potenziellen Teams und Herstellern. Auch Universitäten sollen miteinbezogen werden – Studierende aus STEM-Feldern könnten als Ingenieure und Entwickler anheuern.

HybridV10 Formel 1
Die HybridV10-Serie will Studierenden als erster Schritt in den Motorsport dienen. - keystone

Für 2027 visiert Hamilton Senior den ersten Rollout seines Konkurrenz-Produkts zur Formel 1 an. Die erste Saison ist frühestens für 2028 geplant, wahrscheinlicher ist eine Premiere ab 2029. Investoren soll es schon geben – nun gehe es darum, die Fans an Bord zu holen, so Hamilton.

Kommentare

User #4633 (nicht angemeldet)

HAM meint wohl, er sei immer noch der Grösste…

User #4837 (nicht angemeldet)

Es braucht wieder 10-Zylinder Motoren ohne Hybrid. Und alles mit einfacheren Autos.

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