King Charles: So einsam war seine Kindheit

    Etienne Sticher
    Etienne Sticher

    Grossbritannien,

    Ein neues Buch beleuchtet die «elende Kindheit» von King Charles. Er sah seine Mutter so wenig, dass er sie einst nicht erkannte.

    king charles
    King Charles hatte eine sehr einsame Kindheit. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • King Charles hatte eine einsame Kindheit. Ein neues Buch beleuchtet diese nun.
    • Er sah seine Eltern so selten, dass er einst seine eigene Mutter nicht erkannte.
    • Später wurde er im Internat wegen seines Schnarchens gemobbt.

    Das Leben als Prinz muss fantastisch sein. Das ist eine weit verbreitete Meinung. Ein neues Buch von Royal-Expertin Lisbeth Bischoff, zeigt nun aber, dass das für King Charles (77) nicht der Fall war. Dies berichtet die «Bunte».

    So war die Kindheit des heutigen Monarchen einsam. Seine Mutter Queen Elizabeth (†96) war schon vor ihrer Regentschaft vielbeschäftigt, ging zahlreichen royalen Aufgaben nach. Zeit für ihren Sohn blieb wenig.

    Zudem verbrachten Elizabeth und Prinz Philip (†99) viel Zeit auf Malta, wo Charles' Vater stationiert war. Im Jahr 1952, Charles war da erst drei Jahre alt, wurde Elizabeth Königin. Die Zeit für ihren Sohn wurde noch weniger.

    Auch liebevolle Gesten oder Worte waren Mangelware. Charles sagte dann einst auch, dass er eine «elende Kindheit» gehabt habe. Er soll bloss zwei Audienzen pro Tag bei seiner Mutter gehabt haben.

    Das Buch von Bischoff zeigt nun weitere Aspekte davon: So verbrachte Charles viel Zeit mit den Kindermädchen. Als die Eltern auf Malta waren, blieb er im Palast zurück.

    King Charles wurde im Internat gemobbt

    Bischoff erzählt im Buch eine unbestätigte Anekdote: Charles ging mit einem Kindermädchen durch die Gänge des Buckingham-Palastes, als eine Frau entgegenkam. Alle Umstehenden knicksten vor ihr.

    Der junge Charles verstand das nicht und fragte: «Wer ist diese Frau?» Es war Elizabeth, seine Mutter, die der Prinz nicht erkannt hatte.

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    King Charles und Queen Elizabeth hatten später im Leben eine gute Beziehung. - keystone

    Mit 14 Jahren ging Charles in das Internat Gordsonstoun in Schottland. Doch dort wurde seine Kindheit nicht besser: Die Schule war bekannt für harte Regeln und strenge Strafen.

    So mussten die Buben immer kurze Hosen tragen, auch im Winter. Geduscht wurde nur kalt. Zudem mussten die Fenster der Schlafsäle in der Nacht offen sein. Die Schüler, die neben den Fenstern schliefen, wachten im Winter oft mit Schnee auf der Decke auf.

    Hattest du eine schöne Kindheit?

    Zudem wurden die Schüler bei Fehlverhalten mit dem Rohrstock gezüchtigt. Und auch von seinen Mitschülern wurde der damalige Thronfolger gemobbt.

    Weil er geschnarcht habe, habe man ihm in der Nacht oft auf den Kopf geschlagen. «Es ist die absolute Hölle», schrieb Charles einst in einem Brief an seine Familie.

    Nachtragend war Charles seiner Mutter aber nicht. Die beiden hatten laut Berichten eine enge und gute Beziehung. Nach ihrem Tod bezeichnete er sie als «geliebte Mama».

    Kommentare

    User #1732 (nicht angemeldet)

    Sinnloser Adel und Club.

    User #1732 (nicht angemeldet)

    Wieder ein Buch für in die grosse Tonne.

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